Impfungen pro Tag und Hospitalisierte

Impfbereitschaft geht zurück

Mückstein prüft verfassungsrechtliche Möglichkeit. Immer mehr Ärzte wollen verpflichtende Impfung. Italien, Frankreich und Griechenland haben sie schon. Jetzt soll sie bei uns kommen. 

Wien. Immer mehr Ärzte sprechen sich dafür aus, die Impfungen für das ­Gesundheitspersonal verpflichtend zu machen. Tatsächlich ist es in diesen Gruppen nicht ungewöhnlich, gegen gewisse Krankheiten immunisiert sein zu müssen. Frankreich, Italien und Griechenland haben bereits entsprechende Erlässe. Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein will das nun auch für Österreich und lässt gerade prüfen, ob das verfassungsrechtlich möglich ist.

Immerhin reagieren gerade Ältere oder Kranke auf Impfungen weniger stark, sind also umso abhängiger davon, dass Ärzte und Pfleger – Spitalsärzte drängen darauf, dass auch das Putzpersonal geimpft sein muss – das Virus weniger weitergeben können.

Bioethikkommission. Eine umfassendere Impfpflicht wird im Gesundheitsministerium allerdings nicht angedacht.Auch wenn die Vorsitzende der Bioethikkommission, Christiane Druml, genau das empfiehlt.

Allgemeine Impfpflicht nicht vorgesehen

Sorgen. Druml würde auch Lehrer und körpernahe Dienstleister verpflichtend immunisieren. So weit traut sich die türkis-grüne Regierung aber nicht zu gehen.
Hier sind die Befürchtungen, dass generelle verpflichtende Impfungen zu Protesten und Widerstandsreaktionen führen könnte. Derzeit geht die Impfwilligkeit generell auch so zurück 



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