Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde

IWF-Nachfolge

Schieder hält Lagarde für qualifiziert

Die französische Finanzministerin gilt als Favoritin für die Strauss-Kahn-Nachfolge.

Staatssekretär Andreas Schieder (S) ist heute Nachmittag in Paris mit Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde zusammengetroffen, die derzeit als Favoritin für die Nachfolge von Dominique Strauss-Kahn an der Spitze des Internationalen Währungsfonds (IWF) gehandelt wird. Lagarde sei eine ausgezeichnete Finanzministerin und wäre für die IWF-Führung sicher bestens qualifiziert, ließ Schieder nach dem Treffen seine Präferenzen durchblicken. Allerdings hat Lagarde bisher nicht offiziell ihr Interesse an der Strauss-Kahn-Nachfolge bekundet.

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Die Kandidaten für den IWF-Chefposten

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    Schieder: IWF soll weiter Krisenmanager sein
    Wichtig sei nun, dass der IWF seine Rolle im aktiven Krisenmanagement weiter verfolge, betonte Schieder. Diesem Anforderungsprofil würde Lagarde sicher entsprechen, sie sei eine "sehr starke" Finanzministerin. Wie die "Financial Times" heute berichtet, hat sich Lagarde durch die deutliche Unterstützung seitens ihrer britischen und deutschen Amtskollegen als klare Favoritin im Rennen um das Amt herauskristallisiert. Europa bemühe sich mit allen Kräften, seine 65-jährige Vorherrschaft im IWF zu erhalten.

    Der Finanzstaatssekretär hält sich zum 50-Jahr-Jubiläum der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris auf. Am Mittwoch wird auch Bundeskanzler Werner Faymann (S) an einem Festakt zum OECD-Jubiläum in Paris teilnehmen.

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