Kanzler Faymann wird Facemann

Internet-Aktivitäten

Kanzler Faymann wird Facemann

Kanzler startet im Web - Facebook, iPhone, Video.

Selbst der echte Kanzler höchstpersönlich beschäftigte sich gestern mit dem falschen „@WernerFailmann“, der ihn auf Twitter verulkt: „Nein, ich kenne ihn nicht“, antwortete Werner Faymann nach dem Ministerrat Reportern. Er werde „auch nicht twittern“. Dafür aber auf Facebook „zu aktuellen Ereignissen posten“.

Diashow: Kanzler ab sofort auf Facebook

Kanzler ab sofort auf Facebook

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    Strache hat 105.000 Fans
    International sind von US-Präsident Barack Obama bis Deutschlands Angela Merkel bereits fast alle Regierungschefs auf Facebook, Twitter und Co. unterwegs. In Österreich hat bislang FP-Chef Heinz-Christian Strache die meisten „Fans“ auf Facebook. Nach den ersten Stunden liegt der Bundeskanzler aber noch klar hinter Strache. Immerhin wurde zu Mittag die 1.000er-Marke geknackt.

    Jetzt voten! Gefällt ihnen der Auftritt Werner Faymanns im internet?

    Und so präsentiert sich der SP-Kanzler ab heute in den unendlichen Weiten des World Wide Web:

    • Faymann wird eine eigene Webseite – www.bundeskanzler.at – mit einem „3-D-Rundgang durch das Kanzleramt, Online-Formularen (Anmeldung zu Führungen durchs Kanzleramt) und aktuellen Meldungen und Fotos“ haben.
    • Zeitgleich startet auch eine Kanzleramt-App für iPhone und Android, die die gleichen Features wie die Homepage bietet.
    • Zudem wird für das Kanzleramt ein eigener YouTube-Channel – www.youtube.com/bundeskanzlerfaymann – ab heute neueste Videos online stellen.
    • Und natürlich wird der SP-Chef, wie von ihm selbst angekündigt, ab heute auch auf seinem neuen Facebook-Profil – www.facebook.com/bundeskanzlerfaymann – teilweise selbst posten. Wenn er selbst schreibt, wird es „in der Ich-Form sein, wenn sein Team postet, wird es in der dritten Person geschrieben“, kündigt des Kanzlers Social-Media-Beauftragte Angelika Feigl an.
    • Dasselbe Team twittert ab heute auch unter „@teamkanzler“ für Faymann.

    Insgesamt neun Personen umfasst die Social-Media-Truppe des Kanzlers. Acht davon waren bereits im Kanzleramt beschäftigt, erklärt Feigl. Mit Faymanns Internet-Start verlagert sich ab heute freilich auch ein Teil des Wahlkampfes in die virtuelle Welt.


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