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Ab Dienstag "Distance Learning"

Lockdown-Hammer: Schulen schließen, Betreuung bleibt

Bildungs-Hammer: Ab Dienstag "Distance Learning" für alle. Das gilt drei Wochen. Faßmann sagt: Pflichtschulen und Maturanten starten als Erste.

Ab Dienstag stellen alle Schulen auf „Distance Learning“ um. Davon sind mehr als eine Million Schüler betroffen. Betreuung gibt es weiterhin. Bildungsminister Heinz Faßmann hat die neuen Regeln präsentiert: „Ich habe immer für offene Schulen gekämpft, jetzt gibt es aber ­andere Prioritäten. Die Gesundheit geht vor.“

Für drei Wochen. Der Präsenzunterricht wird für die nächsten drei Wochen auf Fernunterricht umgestellt. Bis 7. Dezember gilt also Distance Learning, das heißt in den meisten Fällen: Unterricht per Internet – den Schülern wurden schon bisher 11.000 Leihgeräte zur Verfügung gestellt. Am Montag findet ein letzter normaler Schultag statt. „Wir werden das besser schaffen als noch im Frühjahr“, ist Faßmann überzeugt.

Betreuung möglich. Kinder können weiterhin in die Schule kommen – das ist den Schulleitern heute zu melden. Sie werden von Lehrern unterstützt. Ab sechs Jahren gilt für alle Maskenpflicht im Unterricht, alle Lehrer erhalten vom Ministerium sichere FFP2-Masken.

Keine Schularbeiten. Kleiner Trost: Schularbeiten finden bis 7. Dezember keine statt. Sie können durch andere Überprüfungen ersetzt werden, dann werden sie auch nicht nachgeholt.

Förderunterricht. Fonds sollen zusätzliche Mittel für Förderunterricht auch während der Ferien zur Verfügung stellen.

Kindergärten. Die Kindergärten bleiben ebenfalls geöffnet – laut Kurz sollen aber nur jene Kinder kommen, die eine Betreuung brauchen. Die Kindergartenpflicht wird aufgehoben.

Wer sperrt auf?

Faßmann will am 7. Dezember nicht nur die Pflichtschulen, sondern auch die Oberstufen teilweise wieder aufsperren: „Hier kehren die Maturanten wieder zurück.“

Trendumkehr durch den "brutalen" Lockdown

Für die Oberstufe gilt seit zwei Wochen Distance Learning. In Tirol und Salzburg noch länger, dort stiegen die Infektionszahlen bei Schülern trotzdem: Sie trafen sich in ihrer Freizeit und trugen so zur Verbreitung des Virus bei.

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