Lockdown light: Was uns jetzt droht

Frühere Sperrstunde, 5-Personen-Feier, etc.

Lockdown light: Was uns jetzt droht

Welche Maßnahmen Anschober in Schublade hat. Kanzler Kurz will jetzt handeln.

 

Am Freitag erklärte Gesundheitsminister Rudolf Anschober, dass er angesichts des starken Anstiegs der Neuinfektionsraten in Österreich „Maßnahmen in der Schublade“ habe. Kanzler Sebastian Kurz, der am Freitag Bayerns Ministerpräsident Markus Söder traf, will, wie Bayern und Deutschland, rasch reagieren. Geplant ist eine Art Lockdown Light. Was soll also kommen?

  • Frühere Sperrstunde. Zumindest in allen orangen Bezirken – möglicherweise aber sogar österreichweit – soll die Sperrstunde zeitlich befristet auf 22 oder 23 Uhr vorverlegt werden.
  • 5 Personen bei Feiern. Zudem soll die Zehn-Personen-Regel für Privatfeiern auf fünf Personen reduziert werden.
  • Zwei Wochen Herbstferien. In orangen Bezirken wird zudem zwei Wochen Herbstferien diskutiert. Manche wollen das sogar österreichweit. Im Bildungsministerium will man nicht auf E-Learning umstellen, was aber Teile der Regierung in stark betroffenen Bezirken für die Oberstufe sehr wohl anstreben.
  • Regeln für Pflegeheime. Zuletzt gab es häufiger Cluster in Pflegeheimen. Österreichweit – ab gelben Bezirken – soll es verschärfte Regeln für Pflegeheime, aber auch mobile Pflege und Tageseinrichtungen geben.
  • Maskenpflicht wird aus­geweitet. Zudem soll die Maskenpflicht konkretisiert werden. So ist geplant, dass, wie in Italien, Deutschland oder Frankreich, Visiere – vor allem unwirksame Kinnvisiere – nicht mehr als MNS-Ersatz gültig sind. Zudem wird – darüber gibt es aber noch Kontroversen – MNS-Pflicht bei Menschenansammlungen im Freien auch jenseits von Demonstrationen kommen.
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