Skilifte dürfen öffnen, aber

Lockdown-Verlängerung: Hotels & Gastro bleiben über Weihnachten zu

Lockdown-Verlängerung: Hotels & Gastro bleiben über Weihnachten zu
© APA/HERBERT NEUBAUER; Dachsteinkönig
Gestern verhandelte Regierung erste Öffnungsschritte. Pauken­schlag beim Tourismus.
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Dass man angesichts nach wie vor voller Spitäler und Intensivstationen sowie hoher Todeszahlen, die selbst jene in den USA übertreffen, nur zaghaft öffnen könne, war gestern der türkis-grünen Regierungsspitze klar.

Am Dienstag schaute es zudem danach aus, als würde es doch auch zu einer Lockdown-Verlängerung in Sachen Tourismus kommen.

Letzten Plänen der Regierung nach sollen schließlich Hotels über die Weihnachtsfeiertage zubleiben – so, wie es Angela Merkel in Deutschland vorgeschlagen hatte. Das dürfte auch im Interesse der Hotelleriebranche sein, die fürchtet, sonst von einem zweiten Lockdown direkt in einen dritten zu rutschen. Das Hauptgeschäft werde zudem nicht zwischen Weihnachten und Neujahr, sondern erst ab Mitte Jänner gemacht, lautet die Argumentation für die Lockdown-Verlängerung.

Skifahren aber möglich, auch für Besucher

Ursprünglich war angedacht, Hotels vor Weihnachten aufzumachen, die Gastronomie und Skihütten jedoch nicht. Lokale und Skihütten müssen im Unterschied zu Gondeln und Sesselliften tatsächlich zubleiben.

Skifahren selbst soll aber ab der dritten Dezemberwoche wieder erlaubt sein. Man muss aber Maske in Gondeln und beim Anstellen tragen.

Nicht nur Einheimische dürfen Ski fahren oder Langlaufen gehen. Auch Tagestouristen sind willkommen. Der Handel wird auch in den Bergregionen logischerweise offen haben.

Ein EU-weites Skipisten-Aus – wie von Italien, Deutschland und Frankreich gefordert – lehnt die Regierung ab. So weit wie die Schweiz will man aber auch nicht gehen und mit Wintertourismus, als würde es keine Pandemie geben, eine dritte Welle provozieren.

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