Neue Details zum Lockdown
Schüler können auch ohne Tests zurück in die Schule
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In den Semesterferien wird es an den Schulen Ergänzungsunterricht geben. Das kündigte Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Samstag an. Ähnlich wie bei den Sommerschulen ist eine Teilnahme für die Schüler nicht verpflichtend. Vorerst eine Absage erteilte er einer Diskussion um eine Verkürzung der Sommerferien. Eine Testpflicht für Schüler als Voraussetzung für die Rückkehr in die Klassen ab 18. Jänner wird es nicht geben.
Nach den Weihnachtsferien beginnt die Schule am 7. Jänner für alle Schulstufen im Distance Learning. "Schüler und Eltern kenne das Prozedere bereits", so Faßmann. Dabei gelten ähnliche Regeln wie im zweiten Lockdown: Offen sind die Schulen wieder für alle Schüler bis 14 Jahre, die Betreuungsbedarf haben oder Unterstützung beim Lernen brauchen. Sie können dort Arbeitsaufträge erledigen oder auf den vorhandenen Geräten dem Distance Learning folgen.
Präsenzphasen
Die Schüler der AHS-Oberstufen, BMHS und Berufsschulen können wie schon bisher auch zwischen 7. und 15. Jänner zu Präsenzphasen an die Standorte geholt werden - etwa für fachpraktische Übungen, um auf Schularbeiten vorbereitet zu werden oder diese zu schreiben. Das Hauptaugenmerk liegt auf den Abschlussklassen. Gleichzeitig dürfen aber nie mehr als die Hälfte der Schüler eines Standorts gleichzeitig anwesend sein.
Für alle Schüler soll der Präsenzunterricht dann wieder am 18. Jänner beginnen. Die Vorlage eines negativen Testergebnisses wird keine Voraussetzung für eine Teilnahme sein, so Faßmann. Ansonsten wäre dies ja für manche ein Anreiz, sich nicht testen zu lassen.
Die Schulnachricht vulgo Semesterzeugnis wird normal verteilt, anschließend geht es in die je nach Bundesland gestaffelten Semesterferien. Man wolle diese formalen Strukturen einhalten - mit den Schließungen gebe es ohnehin schon ein Hin und Her, meinte Faßmann. Allerdings bleiben die Schulen in den Semesterferien für sogenannten Ergänzungsunterricht offen - das ist ein für die Schüler nicht verpflichtender Unterricht, wie er etwa für Maturaklassen zwischen Notenschluss und Klausur oder in den Sommerschulen angeboten wird. Gehalten werden soll dieser freiwillig von Lehrern, die dafür Überstunden bezahlt bekommen, oder von via Sondervertrag angestellten und entlohnten Lehramtsstudenten.
Sommerschule wird ausgebaut
Darüber hinaus werde man die Plätze an den Sommerschulen verdoppeln, kündigte Faßmann an. Außerdem arbeite man an einem umfangreichen Förderprogramm für alle Schulstufen ab dem Sommersemester, das zusätzliche Stundenkontingente für Förder- und Ergänzungsunterricht vorsieht und mindestens 100 Mio. Euro schwer sein soll.
Über eine Verkürzung der Sommerferien will Faßmann derzeit nicht diskutieren. Er verstehe schon den Wunsch nach einer gewissen Planbarkeit - dafür sei es aber jetzt zu früh. "Ich lade alle, auch Landeshauptleute, die meinen es sollte eine Verkürzung geben, ein, an unserer Sommerschule teilzunehmen." Zuvor hatte der Kärntner Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) eine Verkürzung der Sommerferien gefordert.
Für die Zeit zwischen 7. und 15. Jänner wird die Kindergartenpflicht für das letzte Kindergartenjahr aufgehoben - die Kindergärten haben aber normal geöffnet. Unterdessen kritisiert die GPA in einer Aussendung, dass manche Bundesländer privaten Kindergartenbetreibern die ausgehandelte Corona-Prämie von 300 Euro für ihre Beschäftigen nicht refundieren.
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+++ LIVE-Ticker +++
Damit ist die Pressekonferenz zu Ende
Schüler können am 18. Jänner auch ohne Test in die Schulen kommen
Das Freitesten betrifft nicht die Schulen, so Faßmann. Die Schüler müssen aber die Vorschriften einhalten und Masken tragen.
FFP2-Masken in Gondeln
Noch ist unklar, ob man diese auch bei Sesselliften aufsetzen wird. Details dazu werden aber erst ausgearbeitet.
Skihütten dürfen nicht öffnen
Es gibt keine Ausnahmen für die Berg-Gastronomie, so Köstinger. Auch diese dürfen vor dem 18. Jänner nicht öffnen.
Umsatzersatz nur bis Ende Dezember
Danach gibt es andere Hilfsprogramme, so Blümel.
"Werden die Sommerferien verkürzt"
Faßmann: Die Sommerferien wird es geben, aber es wird Sommerschulen geben."
"Wurde zu früh wieder aufgesperrt?"
Blümel: "Wir haben auf die Experten gehört, aber die Situation ist in vielen Ländern ähnlich. Die Zahlen lassen sich weniger gut regulieren."
Jetzt werden Fragen gestellt
Jetzt stellen Pressevertreter noch Fragen.
"Soziale Kosten sind dieses Mal geringer"
Der Großteil des Lockdowns fällt auf die Semesterferien.
Ergängungsunterricht
In den Semesterferien soll eine Ergängungsunterricht stattfinden. Dazu werden auch auf Studierende zurückgegriffen. Auch die Sommer-Schulen werden ausgebaut.
Semesterferien finden statt
Die Semesterferien finden wie geplant statt. "Strukturen sind wichtig", so Faßmann.
Schulen bleiben offen
Es gibt aber keinen Präsenzunterricht, die Schüler werden aber beaufsichtigt.
Faßmann: Schule beginnt am 7. Jänner
Allerdings im Distance Learining.
Präventionskonzepte
Die Kapazitäten in Gondeln werden beschränkt, die Skifahrer müssen Masken tragen.
Skifahren soll möglich sein
Die Skigebiete dürfen am 24. Dezember öffnen. Die Letztentscheidung treffen aber die Bundesländer.
Teil der Wintersaison retten
Köstinger zeigt sich optimistisch, dass man einen Teil der Wintersaison rund um Ostern noch retten könne. Ein Aufsperren wird ab dem 18. Jänner möglich sein.
"Infektionsgeschehen leider zu hoch"
Deshalb kann die Gastronomie am 7.Jänner noch nicht öffnen. Die Lage sei aber "dramatisch" so Köstinger.
Ministerin Köstinger am Wort
"Die Gastronomie ist besonders von der Krise betroffen", so Köstinger.
"Es geht ums nackte Überleben"
Hilfe für indirekt betroffene Unternehmen
Blümel kündigt an, dass die indirekten Hilfen bald vorgestellt werden.
Umsatzersatz bis Jahresende
Den betroffenen Unternehmen erhalten den Umsatzersatz bis Jahresende.
Maßnahmen um Arbeitsplätze und Unternehmen zu retten
"Wir müssen die größte Not lindern", so der Minister.
Jetzt geht es los!
Finanzminister Blümel beginnt.
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Die Fachminister treten in wenigen Minuten vor die Presse. Wir berichten LIVE.
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