Nach Rücktritt: So geht es mit Hofer-Nachfolge weiter

Wer folgt Hofer?

Nach Rücktritt: So geht es mit Hofer-Nachfolge weiter

FPÖ-Bundesparteiobmannstellvertreter Harald Stefan und FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz äußerten sich über die aktuellen Entwicklungen in der FPÖ.

Am Mittwoch meldete sich die FPÖ erstmals im Rahmen einer Pressekonferenz zum Rücktritt von Norbert Hofer zu Wort. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz und der interimistische FPÖ-Chef Harald Stefan erklärten, wie es nun in der Partei weitergehen soll.

Rücktritt war für alle überraschend 

Stefan bedankte sich im Rahmen der Pressekonferenz bei Hofer: Dieser habe unglaubliche Arbeit geleistet seit 2016, in sämtlichen Bereichen. "Im Wahlkampf für das Amt als Bundespräsident, als Minister und als Koordinator", so Stefan. Nach Ibiza habe Hofer die Partei in einer unangenehmen Situation übernommen und sich auch dort auch menschlich bewiesen. Der Rücktritt sei für alle überraschend gewesen und eine Folge seine gesundheitlichen Belastung. Immer wieder sei er an körperliche Grenzen geraten: Im Einklang mit seiner Familie, habe er beschlossen  mehr Raum für seine Gesundheit und Familie zu geben. Wir danken ihm für Einsatz und respektieren seine Entscheidung, so Stefan. Nun gelte es, nach vorne zu blicken.

Sitzung am Montag, Parteitag Ende Juni?

Kommenden Montag wird es eine Sitzung des Bundesparteipräsidiums geben: Dort soll es um wichtige "Weichenstellen", die Wahl eines Obmanns, und darum wann ein Bundesparteitag abgehalten wird, gehen. Insider rechnen damit, dass der Bundesparteitag schon Ende Juni, spätestens aber im Juli über die Bühne gehen wird. 

Beratungen mit Landesgruppen

Auch Generalsekretär Schnedlitz dankte Hofer bei der Pressekonferenz: Dieser habe die FPÖ in ruhigeres Fahrwasser gefahren und für Stabilität gesorgt, dies sei ihm gelungen. "Norbert hat sich als Mensch bewiesen und immer alles gegeben für die Partei und vor allem für die österreichische Bevölkerung", erklärte Schnedlitz. 

"Die FPÖ wird immer freiheitlich bleiben und ein starke Stimme für die Bevölkerung, daran wird sich nichts ändern." Es gebe nun einen Meinungsbildungsprozess - Man sei laufend in Kontakt mit allen Landesgruppen: Kommenden Montag wird noch kein Ergebnis feststehen, so Schnedlitz.



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