Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (L/ÖVP) und Regisseur Stefan Ruzowitzky

Heuer vor allem digital und virtuell

Nationalfeiertag im Zeichen von Corona

Pandemie bremst den Nationalfeiertag, wie wir ihn seit 55 Jahren kennen. Heuer findet er hauptsächlich digtal und virtuell statt.

Das Jahr 2020 ist eines, in dem Gewohnheiten und Traditionen überdacht und gegebenenfalls über Bord geworfen werden müssen. Davor ist auch der höchste staatliche Feiertag, der Nationalfeiertag am 26. Oktober, nicht gefeit. Der lieb gewonnene Besuch der Leistungsschau des Bundesheeres am Heldenplatz, ja selbst das anschließende Schnitzel in großer familiärer Runde, all das wird es heuer nicht geben. Corona macht heuer alles anders.

Stattdessen kann das nationalfeiertägliche Spektakel vor dem Bildschirm verfolgt werden. Der zentrale Event, die Leistungsschau des Heeres, ist im Internet auf nationalfeiertag2020.jetzt zu sehen.

Um 9.30 Uhr findet am Heldenplatz die traditionelle Kranzniederlegung durch Bundespräsident Alexander Van der Bellen sowie die Bundesregierung am Äußeren Burgtor statt.

Kurz vor 11 Uhr sorgen sieben Heeresflugzeuge für Action und Lärm: zwei Formationen aus drei Eurofightern und vier Saab 105 werden direkt über den Heldenplatz fliegen.

Um 11 Uhr findet dann die traditionelle feierliche ­Angelobung der Rekruten und Rekrutinnen statt – dieses Mal allerdings nur mit 11 Soldaten und einer Soldatin, die stellver­tretend für die ursprünglich geplanten 300 Kameraden und Kameradinnen stehen.

Nach der Angelobung springen vier Fallschirmspringer des Jagdkommandos aus 1.500 Metern aus ­einem Black-Hawk-Hubschrauber. Sie führen dabei die Fahnen der EU, Österreichs, Wiens und des Jagdkommandos mit. Einer von ihnen trägt zudem eine Helmkamera und filmt den Absprung mit.

Die Ereignisse am Heldenplatz werden vom Fernsehen live übertragen. oe24.TV startet am 26. Oktober um 9 Uhr am Vormittag mit der Live-Berichterstattung.



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