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Neuer Zündstoff in Wohnsitz-Affäre:

Strache verklagt Magazin von Klosterneuburg-Adresse aus

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In der Klagsschrift, die an das Landesgericht für Strafsachen in Wien gerichtet war, hat der Ex-FPÖ-Chef jene Adresse in Klosterneuburg angegeben.

Heinz-Christian Strache hat zwar seine öffentliche Stellungnahme zur - im Vorfeld der Wien-Wahl diskutierten - Wohnsitzfrage abgesagt. Aber im "oe24.TV"-Interview erklärte er, dass er in Wien den Hauptwohnsitz habe, in Niederösterreich nur einen Nebenwohnsitz. In Klosterneuburg verbringe er zur am Wochenende zwei Tage mit seiner Familie.

Unter der Woche übernachte er "selbstverständlich" in Wien, sagte Strache laut "Österreich"-Aussendung. "Ich wohne immer in Wien", verwies er auf Geburt, Kindergarten, Schule und Ausbildung. "Aus Sicherheitsgründen" haben er nicht jede Wohnung als Hauptwohnsitz angemeldet gehabt. Im März habe er für die Kandidatur mit dem "Team HC Strache" bei der Gemeinderatswahl den Wohnsitz in Wien-Landstraße "sichergestellt", als seine Mutter ins Pflegeheim musste.

Nun bringt ihn aber ausgerechnet eine von ihm ausgehende Klage gegen das Magazin "kontrast.at" in Bedrängnis. Wie das Blatt berichtet, ist in eben diesem Schriftsatz, der an das Landesgericht für Strafsachen in Wien gerichtet war, als Straches Adresse, jene in Klosterneuburg angegeben. Besonders pikant: die Klage wurde erst vor einer Woche, am 21. Juli eingereicht und damit auch eine Woche nach dem für die Wahlbehörde relevanten Stichtag, dem 14. Juli.

 

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