ORF kontert 'Fakenews'-Vorwurf des Kanzlers

"Korrekt berichtet"

ORF kontert 'Fakenews'-Vorwurf des Kanzlers

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Kurz hatte Ö3 wegen eines Radioberichts ungewöhnlich hart attackiert.

Der ORF-Redakteursrat weist die Kritik von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) an einem Radiobericht über die Erhöhung der Parteienförderung zurück. "Ö3 hat korrekt berichtet", betonten Dieter Bornemann und Peter Daser in einer Aussendung am Mittwoch.

Kurz hatte Ö3 eine "ultimativ zugespitzte Form der Falschinformation" vorgeworfen. Aber nichts an dem Bericht sei eine Falschinformation, er entspreche den Tatsachen, stellte die Redakteursvertretung fest - und druckte zum Beweis den Text des Beitrags vom 20. März 7.00 Uhr ab. Darin ging es vorwiegend um Kritik der Opposition an der künftig jährlichen Valorisierung.

"Dass der Bundeskanzler lieber einen anderen Aspekt der Parteienförderung hervorhebt, nämlich dass die Erhöhung laut Parteiengesetz ursprünglich noch stärker ausfallen hätte können, als das nun geschieht und er sich zunächst für ein Aussetzen der Erhöhung ausgesprochen hat, ist sein gutes Recht", merkten Bornemann und Daser ab. Aber der Vorwurf einer "Falschberichterstattung" und des "Verbreitens von Falschinformation" auf Ö3 sei "entschieden zurückzuweisen".
 

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