Parlamentsumbau: Pleiten & Pannen

Projekt reduziert ++ Asbest aufgetaucht

Parlamentsumbau: Pleiten & Pannen

Projektgesellschaft beruhigt jetzt; der Kostenrahmen werde nicht überschritten.

Wien. Der Parlamentsumbau läuft aus dem Ruder – auch wenn derzeit noch nicht von einer Überschreitung des mit 352 Mio. Euro festgelegten Kostenlimits die Rede ist. Laut Presse hat nunmehr der Generalplaner die Republik geklagt – dabei geht es um Umplanungskosten. Dies ist aber nur das i-Tüpferl auf einer Reihe von Pannen.

  • Projekt reduziert. Im Frühjahr hat NR-Präsident Sobotka eine Verkleinerung des Projekts verkündet: weniger Büroflächen, ein Ausschusslokal wird nicht gebaut – das spart 15 Mio. Euro.
  • BIG übernimmt. Im Frühsommer musste die Bundesimmobiliengesellschaft den Umbau übernehmen.
  • Asbest. Bei der Sanierung wurde erst jetzt Asbest gefunden – das macht die Sache nochmals teurer. Dies sei aber derzeit noch durch Reserven abgedeckt, versichert man in der Projektgesellschaft.
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