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Sagte selbst ab

Pröll fordert VP-Kandidat für Hofburg

Erwin Pröll warnt seine Partei vor einem "schweren Fehler".

Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll (V) hielte eine Nicht-Kandidatur der ÖVP bei der Bundespräsidentschaftswahl für einen "strategisch schweren Fehler". Pröll sagte am Donnerstag nachmittag in Brüssel bei der Übergabe einer Deklaration an den künftigen österreichischen Regionalkommissar Johannes Hahn (V) und dessen Vorvorgängerin Danuta Hübner über ein Verkehrsprojekt Danzig-Brünn-Wien, er werde aber "nichts empfehlen. Die Partei muss selber entscheiden".

Hahn ohne Meinung
Konkret befragt, ob er für eine Kandidatur wäre, sagte Pröll: "Wenn ich Bundesparteiobmann wäre, würde ich in diese Richtung gehen". Hahn wollte auf Anfrage keine Stellungnahme abgeben. Er meinte, die Entscheidung liege bei ÖVP-Obmann Josef Pröll.

Erwin Pröll war ja bis vor nicht all zu langer Zeit als möglicher ÖVP-Kandidat selbst im Gespräch. Allerdings verzichtete er auf ein Antreten, weil er den Niederösterreichern als Landeshauptmann im Wort sei.



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