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30.000 Euro Parkstrafen in Ibiza-Affäre

Rätsel um Maybach der Oligarchin gelöst

Das nächste Rätsel im Ibiza-Krimi konnte nun gelöst werden. 

Es ist der Abend des 24. Juli 2017. Heinz-Christian Strache, sein Freund Johann „Joschi“ Gudenus, Vizebürgermeister von Wien, und dessen Ehefrau Tajana treffen in der Villa nahe dem Dorf Sant Rafel de sa Creu auf Ibiza ein. Vor dem Haus parkt stilgerecht eine Maybach-Limousine.  Nun konnte geklärt werden, was es mit diesem Auto der Oligarchin auf sich hat.
 
© EU-Infothek
Lockvogel Ibiza
× Lockvogel Ibiza
Das erste Foto der Oligarchin
 
Wie „EU-Infothek“ berichtet, wurde vom Bundeskriminalamt bereits im Sommer 2019 ausgeforscht, dass der Maybach von einem Wiener Autoverleih nicht direkt an Detektiv H., sondern über einen Bekannten des Detektivs angemietet wurde. Da H. nicht selbst bei der Autovermietungsfirma auftreten wollte, griff er auf seinen Bekannten zurück, der sich zugleich auch als Chauffeur zur Verfügung stellte.  Die beiden Männer lernten sich demnach bereits 2012 kennen und blieben weiter in Kontakt.
 

Mehrere Fahrten

Da der Detektiv den Maybach aber auch privat nutzte und dabei Verwaltungsstrafen von mehr als 30.000 Euro zugestellt bekam, ergab sich für den bekannten ein Problem. H. refundierte die Strafen nur in kleinen Teilen und nur 12.000 der offenen 30.000. 
 
Im Juli 2016 fuhr der Detektiv dann wieder zusammen mit seinem Helfer zum Flughafen Wien. Dort wurde eine Dame aus Riga abgeholt, die der Helfer mit „große Brüste, nur mit einem Trolley“ beschrieb.
 
Der Helfer erinnert sich auch an ein Treffen mit einem Wiener Rechtsanwalt 2017. Der Detektiv wollte dabei mehrere Details über Dr. H. wissen. Dieser lebe von seinem reichen Vater und habe auch ein Anlegerbetrugssystem aufgezogen.  Der Detektiv wollte zudem auch wissen, ob sein Helfer reiche Adelige kenne. 
 
 
 
 
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