Nur 5 Wochen Urlaub

Strache holt Politiker aus Urlaub zurück

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© TZ Oesterreich Enders Philipp

In ÖSTERREICH kündigt er erste Sondersitzung an und attackiert die Koalition.

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Seine grünen und orangen Kollegen wähnten ihn längst im Urlaub: Tagelang sah und hörte man verdächtig wenig vom sonst so lautstarken FP-Chef. Und so ätzte die Opposition, dass es der FP mit der Budgetverschiebung der Regierung und den ursprünglich geplanten Sondersitzungen gegen die Verschiebung der Budgetrede der Regierung darüber „nicht ernst“ sei.

Im ÖSTERREICH-Interview meldet sich Heinz-Christian Strache nun wieder zurück. Und der „verloren“ geglaubte Ober-Blaue hat still und heimlich allerlei „Bosheiten“ ausgeheckt.

„Fragen an die Regierung“
In ÖSTERREICH kündigt er an, dass er den 183 Parlamentariern einen Strich durch ihre Sommerfrische machen will: „Die erste Sondersitzung soll Mitte August stattfinden.“ Strache hat auch bereits die „Fragen an die Regierung“ formuliert. Denn laut dem – im Wiener Wahlkampf befindlichen – Strache, plane die rot-schwarze Koalition ein „Fünf-Milliarden-Euro-Grauslichkeitspaket“. In der ersten Sitzung wolle die FPÖ SP-Bundeskanzler Werner Faymann und VP-Finanzminister Josef Pröll nun „dazu konkret befragen“:

Heute wird Strache Grünen und BZÖ vorschlagen, das Parlament Mitte August einzuberufen. Dieser Antrag würde dann Anfang August an Parlamentspräsidentin Barbara Prammer ergehen. Strache, Grüne Bundessprecherin Eva Glawischnig und BZÖ-Chef Josef Bucher müssen dafür nicht im Lande sein. Die Abgeordneten der Opposition haben bereits „blanko“ für Sondersitzungen unterschrieben. Ein Vertreter muss dann einfach den Antrag einbringen.

Allerdings muss sich die heillos zerstrittene Opposition erst über das Prozedere einigen.

Strache plant jetzt Anti-Ausländer-Wahlkampf
Aber nicht nur mittels Budget-Sitzungen will der FP-Chef Koalition und Oppositionskollegen den Sommer vermiesen: Strache plant jetzt auch eine Anti-Ausländerkampagne ab Mitte August. Dass VP-Außenminister Michael Spindelegger erklärt hatte, dass „wir Zuwanderung brauchen“, will Strache für Agitationen im Wiener-Wahlkampf nutzen: Die kommenden Wochen werden also von vermeintlichen „Sozial-Kahlschlägen“ und FP-Ausländerparolen dominiert werden...

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