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"Stillstand, Chaos und Asylwahnsinn"

Strache warnt vor Türkis-Rot

Alle Zeichen stehen auf eine Große Koalition. Ex-FPÖ-Chef Strache warnt bereits vor den Folgen.

Sah es vor Kurzem noch so aus, als sei der Weg zurück in die „Große Koalition“ komplett versperrt, so deutet inzwischen immer mehr auf Türkis-Rot nach der Wahl hin. 
Erste Signale kamen aus den roten Ländern: So erklärte am Wochenende Wiens Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) im ÖSTERREICH-Interview, dass die SPÖ „gesprächsbereit“ sei. Spannender Nachsatz:
 
„Seit Schüssel als Nummer drei Kanzler wurde, sollte man nicht unterschätzen, was es für Überraschungen nach der Wahl geben könnte.“ 
 
 
Video zum Thema: Alle Zeichen stehen auf Türkis-Rot
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Strache warnt

Gegen eine Große Koalition warnt nun bereits Ex-FPÖ-Chef Strache. “Die alte ÖVP ist zurück: Alle Zeichen stehen wieder auf Schwarz-Rot nach der NR-Wahl. Stillstand, Chaos und der unverantwortliche Grenz- und Asylwahnsinn sollen wieder fröhliche Urständ feiern“, schreibt der ehemalige Vizekanzler auf Facebook. Gleichzeitig macht Strache klar, dass nur eine Stimme für die FPÖ dies verhindern könne.
 

Doskozil: "Befindlichkeiten über Bord werfen"

Burgenlands LH Hans Peter Doskozil erklärte vor wenigen Tagen in ÖSTERREICH: „Realistisch ist eine Koalition mit der ÖVP.“ Dies sei aber nur möglich, „wenn persönliche Befindlichkeiten über Bord geworfen werden“.
 
Und auch bei den Türkisen war am Wochenende Annäherung zu spüren. So sprach sich mit dem LH der Steiermark, Hermann Schützenhöfer (VP), eine gewichtige Stimme für einen weiteren Versuch mit den Roten aus. Sein Heimatbundesland habe gezeigt, was möglich sei, wenn SPÖ und ÖVP vertrauensvoll zusammenarbeiten, erklärte er. Auch andere VP-Granden wie NÖ-Landeschefin Johanna Mikl-Leitner und WKÖ-Chef Harald Mahrer sollen sich hinter den Kulissen für eine Neuauflage von Schwarz-Rot erwärmen können. 
 
Überzeugt werden von einer neuen Großen Koalition müssen allerdings noch die Wähler: In der aktuellen ÖSTERREICH-Umfrage von Research Affairs sind nur 9 % dafür.
 
© oe24/ÖSTERREICH

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