FPÖ-Obmann Norbert Hofer

Streit in Partei

Abwehr-Kampf von FPÖ-Chef Hofer

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Im Burgenland verweigerte ein Viertel der Funktionäre dem Parteichef die Stimme.

Wenn ein Parteichef seinen Rückzug in Abrede stellt, wird es meistens eng. FPÖ-Obmann Norbert Hofer sagte am Sonntag auf die Frage, ob er einen Wechsel von der Bundespartei ins Burgenland überlege: „Nein, nein, gar nicht.“

Hofer hat derzeit Probleme, die Partei zu einen. Selbst in seinem Heimat­bundesland, wo er sich am Samstag zum Landesparteiobmann wählen ließ, stimmten nur 75 Prozent für ihn. Hofer stritt auch gar nicht ab, dass es einen „Riss“ in der Landespartei gebe. Er kämpft nun an allen Fronten darum, dass er einem solchen „Riss“ in der Bundespartei nicht selbst zum Opfer fällt. Die Kritik häuft sich. „Er tritt zu freundlich auf, manchmal auch zu weinerlich“, so ein FPÖ-Mann. Die Aschermittwochsrede etwa sei zu wenig angriffig gewesen.

Als Alternative wird immer öfter FPÖ-Klubchef Herbert Kickl genannt, der durch Extremsager wie „Warnschüsse auf Flüchtlinge“ zumindest dieses Thema für die Blauen zu retten versucht.

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