Kronzeugin bedroht: SPÖ distanziert sich von Fußi

"Keine vertragliche Verbindung"

Kronzeugin bedroht: SPÖ distanziert sich von Fußi

Die Bedrohung der Silberstein-Mitarbeiterin sei eine 'unentschuldbare Vorgangsweise'.

Die SPÖ hat sich am Samstag von Kommunikationsberater Rudi Fußi distanziert, der in der Vergangenheit Reden für Bundeskanzler und SPÖ-Chef Christian Kern schrieb und in der Dirty Campaigning-Affäre um den SPÖ-Berater Tal Silberstein eine "Kronzeugin" unter Druck gesetzt haben und "Schweigegeld" geboten haben soll. Die SPÖ betonte, es gebe keine vertragliche Verbindung zwischen der Partei und Fußi.

"Keinesfalls im Sinne der SPÖ"

"Mit Entsetzen mussten wir heute lesen, mit welchen Methoden" Fußi gegen die ehemalige Mitarbeiterin von Tal Silberstein vorgegangen ist, meinten die neuen SPÖ-Bundesgeschäftsführer Andrea Brunner und Christoph Matznetter in einer Aussendung. Solche "Einschüchterungsversuche" seien "unentschuldbar und keinesfalls im Sinne der SPÖ". Fußi sei weder Parteimitglied, noch stehe er in einem Auftragsverhältnis zur SPÖ.

Die SPÖ habe über ihren Anwalt die Dolmetscherin zur Kooperation eingeladen, um die Ereignisse rund um geleakte Mail-Korrespondenzen, Konzepte und Dokumente aus dem Wahlkampf aufzuklären. "Wir werden jedenfalls in aller Ruhe und Konsequenz in Zusammenarbeit mit den Behörden zu einer vollständigen Aufklärung beitragen", erklärten Brunner und Matznetter.

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