Ukrainische Flüchtlinge

11.118 Anträge im 1. Quartal

Zahl der Asyl-Anträge hat sich verdoppelt

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Im 1. Quartal 2022 haben 11.118 Personen einen Asyl-Antrag gestellt.

Die Antragszahlen im ersten Quartal 2022 haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verdoppelt. In den Monaten Jänner bis März haben 11.118 Personen einen Asylantrag in Österreich gestellt. Das geht aus der vorläufigen Asylstatistik hervor, die das Innenministerium am Samstag veröffentlicht hat.

Davon sind 8.780 neu nach Österreich gekommen und haben erstmals einen Asylantrag gestellt (originäre Asylanträge), 3.749 Personen haben sich von Jänner bis März 2022 dem Verfahren entzogen. Die meisten Asylanträge stellten Afghanen (3145), gefolgt von Syrern (2978) und Tunesiern (730), die im Asylverfahren kaum Chancen haben.

Ukrainer nicht in Statistik enthalten

Prinzipiell nicht in dieser Asylstatistik enthalten sind die kriegsvertriebenen Ukrainerinnen und Ukrainer. Sie fallen unter die EU-Richtlinie „Temporärer Schutz“. Ukrainische Staatsbürger dürfen sich damit ein Jahr lang legal in Österreich aufhalten und arbeiten.

Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) sprach sich in einer Aussendung für eine "weiterhin konsequente Linie" in der Asylpolitik aus. Dies sei auch notwendig, damit kriegsvertriebene Ukrainerinnen und Ukrainer Hilfe und Schutz in Österreich bekommen. 

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