Schießerei Lugner City

Wien

Bandenkrieg in der Lugnercity

Schüsse auf Tschetschenen – es ging um zwei Mädchen

Zwei Banden gingen in der Wiener Lugnercity aufeinander mit irrsinner Brutalität los.                                                                                                                                                 Ein Steckschuss im Arm, ein durchschossener Lungenflügel, ein angeschossener Oberschenkel und (wie sich einige Tage später herausstellen sollte) auch noch eine Kugel in den Hinterkopf eines vierten jungen Tschetschenen: Ende April kam es beim Eingang West zur Wiener Lugner City in der Gablenzgasse zum blutigen Finale einer Auseinandersetzung zweier Cliquen.

Racheaktion nach Streit im Vogelweidpark
Wie ÖSTERREICH berichtete, nahm der Streit im Vogelweidpark seinen Anfang, und bereits am Tag danach deutete alles auf einen Krieg zweier Jugendbanden hin. Während eine Schnarchzeitung sich noch darauf versteifte, dass die Tschetschenen sich beim Beuteteilen von Diebesgut in die Haare geraten wären – sprach ÖSTERREICH mit den Leuten vor Ort, die erklärten, dass es sich um die Racheaktion einer Albaner-Gang gehandelt haben muss.

Nun bestätigt auch die Polizei diese Version und gibt die Bilder (sie stammen aus der U6) der drei mutmaßlichen jungen Täter für die Veröffentlichung frei. Hinweise unter 01
31310 33800 (Journal, Landeskriminalamt).

Streit um zwei Mädchen löste Geschehnisse aus
Die Hintergründe der Schießerei unter Migrantenkindern scheinen höchst banal zu sein: Die Kosovaren-Kids dürften zwei albanische Mädchen im Park angesprochen haben, die darob gar nicht erfreut waren – die jungen Frauen wandten sich an ihre tschetschenischen Freunde, um die aufdringlichen Jungs zu vertreiben. Gesagt, getan.
Am nächsten Tag trafen sich die rivalisierenden Cliquen wieder – jetzt wird wegen versuchten Mordes ermittelt.



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