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Russland wirft Bach Bruch des Olympischen Gedankens vor

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Russland hat IOC-Präsident Thomas Bach den Bruch des Olympischen Gedankens vorgeworfen.

Der Deutsche hatte in einem Interview mit der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" (Freitag-Ausgabe) in den Raum gestellt, "dass Sportler mit russischem Pass, die den Krieg nicht unterstützen, wieder an Wettkämpfen teilnehmen können". Wie es am Samstag in einer Replik darauf hieß, sollte die Teilnahme an Olympischen Spielen nicht damit einhergehen, das eigene Land zu verraten.

"Das Hauptziel der Olympischen Bewegung sollte sein, Athleten die Teilnahme an Olympischen Spielen zu ermöglichen unabhängig von ihren Ansichten, ihrer Religion, Traditionen oder Staatsbürgerschaft", wurde Russlands Sportminister Oleg Matyzin in russischen Medien zitiert. Man hoffe, darauf, dass das IOC seine Ansichten betreffend russischer Sportler ändere. Derzeit sind russische und auch Aktive aus Belarus wegen der Invasion in der Ukraine in den meisten Sportarten auf Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees nicht zur Teilnahme an internationalen Bewerben berechtigt.

Michail Mamiaschwili, Chef von Russlands Ringerverband, meinte dazu: "Was sollen die Worte von Bach bedeuten? Dass wir nun unsere Menschen, unseren Präsidenten, unsere Heimat verdammen müssen? Was für eine Wahl soll das sein?"