Nach der mutmaßlichen Tötung eines elfjährigen Buben in Rennes mit einem um den Hals gewickelten Handtuch hat die Polizei in Frankreich einen 16-Jährigen und eine 15-Jährige festgenommen.
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Ein Fischer hatte die Polizei am Sonntagnachmittag alarmiert, weil er Schreie eines Kindes gehört hatte. Den herbeigeeilten Rettungskräften sei es aber nicht gelungen, den Buben wiederzubeleben, erklärte die Staatsanwaltschaft. Das Kind wurde demnach in einem Waldgebiet am Ufer der Vilaine in einem wohlhabenden Viertel nicht weit von der Stadtmitte von Rennes gefunden. Es hatte ein nasses Badetuch "sehr fest um seinen Hals gebunden", wie die Ermittler mitteilten.
Die Polizei leitete Ermittlungen wegen eines Tötungsdelikts ein. Am Montag befanden sich zahlreiche Polizisten am Fundort des Kindes, Absperrbänder versperrten den Zugang zu der Stelle. Feuerwehrleute in Tauchanzügen durchsuchten den Fluss nach Hinweisen. Passanten zeigten sich erschüttert über den Vorfall.