18 Tage altes Baby von Vater in Elternbett zerquetscht

"Schlimmster Albtraum"

18 Tage altes Baby von Vater in Elternbett zerquetscht

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Für eine Jungfamilie in England wurde der schlimmste Albtraum wahr.  

Das Elternpaar hat ein 18 Tage altes Baby, das liegt zum schlafen in seinem Bettchen. Als Alsie Hulme, die Mutter des Babys um ca 6 Uhr aufwachte, ging sie wie die letzten Tage zum Bettchen ihres Neugeborenen und fand dieses leblos vor. 

Weil sich der Vater später in Widersprüche verwickelte, wurde der schreckliche Vorfall ein Fall für die Polizei – und beschäftigt die Ermittler noch lange nach dem Tod des kleinen Kindes.  Lange Zeit gingen die Behörden von einem plötzlichen Kindstod aus, weil die Eltern damals angegeben hatten, ihr Baby tot im Kinderbett gefunden zu haben. Das berichtet das britische Nachrichtenportal "Mirror" am Freitag. 

Zu Tode gequetscht 

Die Obduktion der nur 18 Tage alten Asha-May brachte jedoch die schreckliche Wahrheit ans Licht: Sie wurde im Bett ihrer Eltern zu Tode gequetscht, das ergab eine spätere Obduktion. Es lag am Morgen leblos unter dem Arm ihres Vaters. 

Beide Eltern wurden erst kürzlich von der Polizei vorgeladen, um auszusagen, was in der Nacht tatsächlich geschehen ist. Von wem die Behörden die Informationen bekamen, bleibt laut "Mirror" unklar. 

Die ersten Polizei-Befragungen der Eltern wiesen keine Merkwürdigkeiten aufkommen. Doch als sich Michael Finney bei einer weiteren Befragung in Widersprüche verwickelt, kommt raus: Er war in der Nacht zum Haus seiner Nachbarin gegangen, während seine Ehefrau und Tochter noch schliefen. Auf die Frage, was er dort gemacht und ob er möglicherweise Cannabis geraucht habe, antwortete er den Beamten: "Das möchte ich nicht beantworten." Er sei aber nur 10 bis 15 Minuten weg gewesen. Er habe aber danach seine Tochter gefüttert, ins Bett gelegt und sei eingeschlafen. Als er aufwachte, lag das Baby tot unter seinem Arm, wird er im Bericht zitiert. 

Keine rechtlichen Konsequenzen 

Eine Krankenschwester könne sich laut Polizei aber noch daran erinnern, wie Michael Finney sich im Krankenhaus selbst die Schuld am Tod des Kindes gab. Wieso Mutter und Vater im Krankenhaus dann aber eine falsche Todesursache und als Fundort das Kinderbett angaben, wollten sie nicht sagen.

Ein Ermittler vermutet, dass sie womöglich Angst vor rechtlichen Konsequenzen gehabt hätten. Diese hätten sie aber nicht zu befürchten. Es sei schlimm genug, dass sie ihr Baby auf solch schreckliche Weise verloren haben.  

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