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Alarm-Studie

40.000 Tote wegen Tschernobyl erwartet

Auch 30 Jahre nach dem Super-Gau kommt es zu Krebsfällen in Österreich.

Es war der verheerendste Reaktorunfall auf dem europäischen Festland. Auch wenn der Reaktorunfall nun 30 Jahre zurück liegt, hat die Katastrophe immer noch Auswirkungen auf unsere Gesundheit. Denn laut einer Studie des britischen Radiologen Ian Fairlie, werden wegen Tschernobyl in den nächsten Jahren allein in Westeuropa 40.000 Menschen an Krebs sterben. Auch Österreich wird mit bis zu 2.000 Fällen davon betroffen sein.

Schilddrüsenkrebs
Im Wiener Rathaus präsentierte Fairlie seine Studie „Torch 2016“-Reports. „30 Jahre nach Tschernobyl denken wir, dass wir uns keine Sorgen mehr darüber machen müssen, aber das müssen wir.“, schlägt der Radiologe Alarm. Fälle von Schilddrüsenkrebs, Leukämie, Herzkreislauferkrankungen und Brustkrebs werden in Westeuropa zunehmen.

Österreich schwer betroffen
Der Reaktorunfall von Tschernobyl von 1986 verursachte 125.000 Krebserkrankungen. Weltweit war Österreich (nach Weißrussland) mit 13 Prozent seiner Gesamtfläche  am zweitstärksten von radioaktiven Wolken aus der Ukraine betroffen.

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