Keine Opfer

Explosionen: Öl-Tanker in russischem Hafen beschossen

Zwei Tanker für den Transport kasachischen Öls sind offiziellen Angaben zufolge nahe dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk von Drohnen angegriffen worden. 

Das kasachische Energieministerium bestätigte auf seiner Webseite den Vorfall im Schwarzen Meer. "Der Tanker "Mathilda" unter maltesischer Flagge, der von einer Tochterorganisation des staatlichen Konzerns Kasmunaigas gechartert wurde, war einem Drohnenangriff ausgesetzt", heißt es in der Mitteilung.

Auch ein zweiter Frachter, die "Delta Harmony", sei beschossen worden. Opfer habe es nicht gegeben.

Die "Mathilda" sei weiterhin seetüchtig und weise trotz der Explosion keine größeren Schäden am Rumpf auf, teilte die Behörde mit. Auf der in Liberia gelisteten "Delta Harmony" sei ein Feuer ausgebrochen, das aber schnell gelöscht werden konnte. Zu den Schäden machte das Ministerium keine Angaben. Bekannt wurde lediglich, dass beide Schiffe noch kein Öl geladen hatten, als sie beschossen wurden.

In ihrem Abwehrkampf gegen die russische Aggression beschießt die Ukraine Objekte der Öl- und Gasindustrie im Hinterland des großen Nachbarn. Damit soll einerseits die Treibstoffversorgung des russischen Militärs unterbrochen, andererseits Moskau die Finanzierung des Kriegs erschwert werden. In der Vergangenheit wurden dabei aber auch schon mehrfach Anlagen des Kaspi-Pipeline-Konsortiums getroffen, über das kasachisches Öl mit dem Transit über Russland nach Europa befördert wird.

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