„Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“

Deutsche Autorin

„Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“

Die deutsche Autorin Verena Brunschweiger sorgt mit ihrem Buch „Kinderfrei statt kinderlos“ (Büchner Verlag) ordentlich für Aufregung. Darin vertritt die 38-jährige studierte Germanistin die Ansicht, dass Frauen, die sich gegen Kinder entscheiden, mutige Vorreiterinnen seien. „Kinderfrei leben heißt, gegen soziale Erwartungen zu rebellieren - und ist deshalb auch eine feministische Entscheidung“, heißt es deshalb schon im Klappentext.
 

Ökologische Komponente

Im Interview mit dem „Kurier“ konkretisiert Brunschweiger ihre Ansichtsweise. Die Entscheidung, keine Kinder in die Welt zu setzten, sei auch eine ökologische: „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 50 Tonnen im Jahr.“ 
 
Gleichzeitig kritisiert die 38-Jährige auch einige Mütter. „Hinter einem Kinderwunsch stecken oft aber auch egoistische oder narzisstische Motive.“ Die ganze Kultur ist derzeit darauf ausgerichtet, Kinder in die Welt zu setzen. Mit ihrem Buch will die Deutsche mithelfen, dieses Tabu zu brechen. 
 
Brunschweiger ist auch politisch aktiv. Seit 2002 engagiert sie sich in der SPD vor allem in der Frauenpolitik.
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