Merkel:

Schock nach Anschlag

Merkel: "Ich bin traurig"

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) geht davon aus, dass die Todesfahrt eines Lkw auf den Weihnachtmarkt in Berlin ein Terroranschlag war. "Wir müssen nach jetzigen Stand von einem terroristischen Anschlag ausgehen", sagte Merkel am Dienstag in Berlin.

"Ich weiß, dass es für uns alle besonders schwer zu ertragen wäre, wenn sich bestätigen würde, dass ein Mensch diese Tat begangen hat, der in Deutschland um Schutz und Asyl gebeten hat", fügte sie hinzu.

Merkel sagte zu, die Tat werde "aufgeklärt werden in jedem Detail, und sie wird bestraft werden, so hart es unsere Gesetze verlangen". Es sei ein sehr schwerer Tag. Sie sei "entsetzt, erschüttert und tief traurig". Es sei von einem "terroristischen Anschlag" auszugehen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag. Papst Franziskus zeigte sich erschüttert. Bundespräsident Joachim Gauck sagte: "Das war ein Angriff auf unsere Mitte, auf unsere Art zu leben."

Konsequenzen gefordert

Den Anschlag nahmen verschiedene Politiker zum Anlass, die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung infrage zu stellen. Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte: "Wir sind es den Opfern, den Betroffenen und der gesamten Bevölkerung schuldig, dass wir unsere Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik überdenken und neu ausrichten." De Maiziere entgegnete: "Heute ist nicht der Tag, über Konsequenzen zu sprechen." Die Chefin der rechtspopulistischen AfD, Frauke Petry, forderte, "dass unsere so unverantwortlich offen gehaltenen Grenzen endlich wieder kontrolliert werden". Schon im vorigen Jahr wurden Grenzkontrollen wieder eingeführt.

Merkel sagte zu, die Tat werde "aufgeklärt werden in jedem Detail, und sie wird bestraft werden, so hart es unsere Gesetze verlangen". Es sei ein sehr schwerer Tag. Sie sei "entsetzt, erschüttert und tief traurig". Es sei von einem "terroristischen Anschlag" auszugehen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon verurteilte den Anschlag. Papst Franziskus zeigte sich erschüttert. Bundespräsident Joachim Gauck sagte: "Das war ein Angriff auf unsere Mitte, auf unsere Art zu leben."

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