Duell der Milliardäre?

US-Wahl 2020: Bloomberg reichte Unterlagen ein

 Aber noch kein offizieller Einstieg ins Präsidentschaftsrennen,

Der frühere New Yorker Bürgermeister, Milliardär und Medienunternehmer, Michael Bloomberg, hat Vorbereitungen für eine mögliche Kandidatur im US-Präsidentschaftsrennen getroffen.

Bloomberg ließ im US-Bundesstaat Alabama die nötigen Unterlagen für eine mögliche Teilnahme an den Vorwahlen dort einreichen, wie aus einer Liste hervorgeht. Die Liste hat die dortige demokratische Partei am Freitag (Ortszeit) auf ihrer Homepage veröffentlicht. Die Frist für diesen formalen Schritt lief in Alabama am Freitag aus. Der südliche Bundesstaat ist der erste, in dem Bewerber in den Präsidentschaftsvorwahlen ihre Dokumente einreichen müssen, um an der Abstimmung teilzunehmen.

Bloombergs Schritt ist noch kein offizieller Einstieg ins Präsidentschaftsrennen der Demokraten. Der 77-Jährige sichert sich damit lediglich die Option, sich bei den Demokraten als Präsidentschaftskandidat zu bewerben. Ohne vorherige Registrierung könnte er nicht an den Vorwahlen teilnehmen. Bloomberg hat sich selbst noch nicht öffentlich zu seinen Plänen erklärt.

Der Demokrat, der einst das nach ihm benannte Finanz- und Medienunternehmen gegründet hatte, gilt als einer der reichsten Männer der Welt. Er könnte erhebliche Finanzmittel in einen Wahlkampf gegen Trump (73) einbringen. Die Vorwahlen, bei denen die Demokraten ihren Kandidaten für die Präsidentschaftswahl im November 2020 bestimmen, beginnen Anfang Februar in Iowa. In Alabama stehen die Vorwahlen dazu erst am 3. März - am "Super Tuesday", in denen es Abstimmungen in diversen Bundesstaaten gibt.

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