Sie erblindet

Amanda Knox bangt um ihr Augenlicht

Der "Engel mit den Eisaugen" leidet im Gefängnis. Sie ist abgemagert - und bald blind.

Seit Dezember sitzt Amanda Knox (22) im Gefängnis von Perugia (Italien). Sie wurde des Mordes an einer britischen Studentin verurteilt, muss 26 Jahre absitzen. Dass sie mit dem Gefängnisleben nicht zurecht kommt, dies bestätigte ihr Freund David Johnsrud (23). "Ihre Gesundheit ist schwer angeschlagen", sagte er dem "Sunday Mirror". Um sie stehe es schlimmer als gedacht. Sie nimmt kaum mehr etwas zu sich und magert ab. Und: Sie droht sogar zu Erblinden.

"Nahe Dinge kann sie erkennen, doch auf Entfernung kann sie nichts sehen. Ihre größte Sorge ist, dass sie komplett erblindet“, so Johnsrud. Knox soll mit ihrem damaligen Freund Raffaele Sollecito (25) und Rudy Guede (25) eine Britin bestialisch ermordet haben. Das Gerichtsverfahren zog sich bis zum Schuldspruch lange hin. Insgesamt eineinhalb Jahre saß Knox in Untersuchungshaft.

"Amanda hat viel wegen Meredith geweint"
"Sie fühlt sich krank vom Stress, hat Kopfschmerzen. Ihre Haut hat sich komisch verfärbt, sie hat abgenommen und ist mehrmals in Ohnmacht gefallen“, sagte Johnsrud. Ihr Gefängnisalltag besteht aus ihrer Arbeit im Lieferservice, Yoga und dem Fernstudium an der Washington Universität in Seattle. Mittlerweile spricht Knox fließend italienisch. Ihre Zelle teilt sie sich mit einer älteren Frau.

Knox, die von der italienischen Presse "Engel mit den Eisaugen" getauft wurde, beteuerte stets ihre Unschuld. Ob sie es war oder nicht, den Mord konnte sie bis heute nicht verkraften. "Sie ist nicht kalt, sie hat genauso viel wegen Meredith geweint wie alle von uns. Amanda und Meredith waren Freundinnen. Wenn sie rauskommt, will sie eine geheime Mahnwache halten“, so ihr Freund



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