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Analsex-Workshop schockt an Elite-Uni

Studenten in Harvard lernten alles von Analsex bis Zungenkuss.

Auf der Elite-Universität Harvard (USA) freuen sich Studenten dieser Tage über einen besonders pikanten Unterrichtsstoff. Bei der "Harvard Sex Week" können sie Anfang November Vorlesungen besuchen, deren bloßer Namen so manchem prüden Amerikaner die Schamesröte ins Gesicht treibt. Besonders umstritten: Ein Seminar zum "Analsex-Einmaleins".

Bei dem Workshop lernen Studenten alles über „die anale Anatomie und den potentiellen Lustgewinn für alle Geschlechter, wie man mit dem Partner darüber spricht, die Grundsätze der Vorbereitung und Hygiene, Gleitmittel, Analspielzeuge, Safer Sex, anale Penetration für Anfänger und vieles mehr“.

Kritik von Seiten der Konservativen
Der Workshop, der unter dem Titel „What, What In The Butt“ angeboten wird, hat bereits im Vorfeld für Aufregung gesorgt und ist besonders von konservativen christlichen Organisationen unter Beschuss geraten. Sie bezeichneten das Seminar als Sittenwidrigkeit. Derartige Seminare würden zu sexueller Gewalt ermutigen, kritisierte etwa eine „Anti-Porno-Gruppe“.

Kritik lasse auf Homophobie schließen
Die Organisatoren ließen sich davon nicht abhalten. Jeder, der den Anal-Workshop kritisiere, sei einfach nur hasserfüllt. An der Empörung der Konservativen könne man eine noch immer vorhandene latente Homophobie erkennen, sagte Kirin Gupta zu MTV.

Eine „Sex-Woche“ gab es erstmals 2002 an der Universität von Yale. Seither haben immer mehr Unis in den USA ähnliche Events abgehalten.

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