Militärputsch

Außenministerium beruhigt: "Alle Österreicher sind sicher"

Das Außenministerium beruhigt: "Alle Österreicher, die sich derzeit in Thailand befinden, sind absolut sicher".

"Das Leben geht normal weiter", erklärt die Presseleiterin des Außenministeriums in Wien, Astrid Harz. Im Gespräch mit oe24.at versichert sie, dass keine Touristen von der derzeitigen Situation bedroht sind. " Alle Österreicher, die sich derzeit in Thailand befinden, sind absolut sicher ", so Harz.

Die Lage sei stabil, es gebe keine Ausschreitungen auf der Straße. " Das Ganze scheint spielt sich nicht auf der Straße ab, es ist nur das Regierungsgebäude in Bangkok betroffen. Das Leben geht normal weiter" , so die Pressechefin weiter.

Situation ruhig
Auch der österreichische Hotelier Werner Karasek, der seit 1984 im Urlauberparadies Phuket tätig beruhigt: " Die Situation ist in allen Provinzen und auch in Bangkok ruhig. Es warten eigentlich alle auf den König. So lange er im Land und am Leben ist, kann eigentlich nicht viel passieren."

Frau in Thailand
Der Konflikt habe sich über mehrere Monate zugespitzt: "Ich habe mit meiner Frau telefoniert und sie meinte, im Fernsehen ist auf allen fünf Kanälen nur das Bild des Königs zu sehen ", schilderte Karasek, der sich am Dienstag in Wien aufhielt, den Ausnahmezustand in seiner Heimat. "Sie hat momentan keine Angst."

Warten auf den König
In Thailand hänge alles vom König ab, so der Hotelier: "Selbst wenn es Tote gibt - sobald der König ein Machtwort spricht, ist alles vorbei. Das war schon öfters der Fall." Rama IX. ist der dienstälteste Monarch der Welt, die allgemein anerkannte moralische Instanz des Landes, das Gewissen der Nation und Identifikationsfigur des Staates.

Großkundgebung am Mittwoch
Für Karasek ist der König, der seit 60 Jahren regiert, ein "unglaublicher Stabilitätsfaktor" , der eine enorme Macht über alle sozialen Schichten des Landes habe. Doch so lange es einigermaßen ruhig sei in Thailand, werde sich der Monarch wohl kaum in der Öffentlichkeit zeigen, schätzt der Hotelier. Entscheidend sei, wie sich die Großkundgebung am Mittwoch entwickle.

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