2-Millionen-Dollar-Spritze: Baby kann erste Weihnachten feiern

Besonderes Weihnachtsfest

2-Millionen-Dollar-Spritze: Baby kann erste Weihnachten feiern

Gute Nachrichten pünktlich zu Weihnachten: Bereits im September erhielt der kleine John (10 Monate) das teuerste Medikament der Welt – jetzt kann der kleine Sebnitzer wieder seine Beine bewegen.

Sachsen. Der zehn Monate alte John aus Sebnitz (Sachsen) leidet an Spinaler Muskelatrophie Typ 1 – Die Krankheit führt nach gewisser Zeit zu Atemstillstand und schlussendlich zum Tod. Die Ärzte prognostizierten dem kleinen Buben eine Lebenserwartung von nur 18 Monaten. Doch dann entdeckten die Eltern des kranken Kindes das Medikament "Zolgensma", das die Symptome der Krankheit mitunter massiv lindern und so eine höhere Lebenserwartung mit sich bringen könnte. Das einzige Problem: Es handelt sich um das teuerste Medikament der Welt.

2-Millionen-Dollar-Spritze

"Zolgensma" zählt zu den Medikamenten, die in Deutschland noch nicht zugelassen wurden. Die Eltern des kleinen John kämpften jedoch weiter, sammelten Geld für die Behandlung und schafften es schlussendlich, gemeinsam mit dem Anwalt Johannes Kaiser, eine Kostenübernahme für die Behandlung zu erzielen. Denn: Eine einzige Dosis des neuen Medikaments kostet 2 Millionen Dollar!

Ende September war es schließlich soweit: Baby John erhält die teuerste Spritze der Welt – Die Eltern bangten um sichtbare Symptomlinderungen. Pünktlich zu Weihnachten scheint es dem kleinen Buben sichtlich besser zu gehen. "Ich bin so froh. John hat erstmals sein rechtes Bein völlig allein bewegt. Auch mit dem linken geht's voran", sagte Mama Janas (30) gegenüber der deutschen Bild. Zuvor wurde eine Kontrolluntersuchung in der Universitäts-Kinderklinik durchgeführt: "Zur Kontrolle der Leberwerte wurde ihm Blut abgenommen. Er war wieder ganz tapfer."

Laut Berichten der "BILD" krabbelt der kleine John bereits ganz alleine. Auch das diesjährige Weihnachtsfest wurde für die Familie zum absoluten Highlight: "Wir werden die Geschenke auspacken, die unbekannte Menschen unserem John gesandt haben. Von uns bekommt er Hörgeschichten, die er so liebt", erzählt Mama Jana. Auch Oberbürgermeister Mike Ruckh (54, CDU) stattete dem Baby einen Besuch ab um sich nach dessen Wohlbefinden zu erkundigen.



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