Breivik-Prozess: Jetzt sagen Überlebende aus

Utöya-Massaker

Breivik-Prozess: Jetzt sagen Überlebende aus

Der brutale Massenmörder Anders Breivik hörte den Aussagen unbewegt zu.

Im Prozess gegen den Massenmörder Anders Behring Breivik haben erstmals Überlebende ausgesagt, die sich trotz schwerer Verletzungen von der Insel Utöya aus in Sicherheit bringen konnten. Die 21 Jahre alte Silja Uteng berichtete am Montag vor Gericht in Oslo, wie sie nach einem Schuss in den Arm über eine Stunde lang im eiskalten Fjord ans Festland geschwommen sei.

Breivik tötete am 22. Juli vergangenen Jahres auf Utöya in etwa anderthalb Stunden 69 Teilnehmer eines sozialdemokratischen Sommerlagers.

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    Der 21 Jahre alte Lars Gönnestad berichtete, wie er sich mit einem Schuss, der durch Schulterblatt und Rippen bis in die Lunge ging, über eine Stunde lang in einem Waldstück verstecken musste und dabei hilflos am Boden lag. Der rechtsradikale Täter hörte den Aussagen der beiden Überlebenden unbewegt zu.

    Breivik hatte unmittelbar vor dem Massaker mit einer Autobombe in Oslo acht Menschen getötet. Er begründet sein Verbrechen mit dem Kampf gegen muslimische Zuwanderung und gegen die Befürworter einer multikulturellen Gesellschaft. Das Urteil soll kurz vor dem Jahrestag der Anschläge verkündet werden.

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