Le Pen

Reporter unsanft abtransportiert

Brutalo-Rauswurf nach kritischer Frage an Le Pen

Skandalöse Szenen rund um die französische Rechtspopulistin.

Die französische Präsidentschaftskandidatin Marine Le Pen kommt derzeit nicht aus den Schlagzeilen heraus. Das EU-Parlament hatte moniert, dass ein Mitarbeiter von Le Pens Partei regelwidrig aus Mitteln der europäischen Volksvertretung bezahlt worden sei, obwohl dieser nicht dort arbeite. Die Rückzahlungsfrist war am Dienstagabend abgelaufen. Eine weitere Rückzahlung von knapp 42.000 Euro für die regelwidrige Beschäftigung eines weiteren Mitarbeiters wird nach Angaben aus Parlamentskreisen bis 28. Februar fällig. Le Pen verweigert die Rückzahlung.

Darauf angesprochen wurde mit einem Reporter unsanft umgegangen. Bei einer Pressekonferenz wollte Paul Larrouturou vom „Quotidien“ eine Frage bezüglich der Zahlungen stellen, als dieser von zwei Bodyguards unsanft nach draußen gleitet wurde. "Wir wollten nur wissen, ob die Leibwache von Marine Le Pen einen fiktiven Angestellten im EU-Parlament hat oder nicht", schrieb die Redaktion auf Twitter und stellte ein Video des Vorgangs online.

 


 

Nach publik werden des Skandals, dementierte Le Pen-Vertrauter Florian Philippot den Vorwurf, dass sich dabei um Sicherheitskräfte der Font National handle. Es seien Mitarbeiter des Veranstalters gewesen, heißt es. Der betroffene Reporter meldete anschließend aber, dass die Männer auf Anweisung der FN gehandelt hätten. Dies könne er auch mittels Videomaterial beweisen.

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