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Wegen Unfällen im Straßenverkehr

Chefarzt der Krankenkasse fordert E-Scooter-Verbot

'Aus medizinischer Sicht sind sie einfach zu gefährlich' - E-Scooter-Verbot gefordert!

Zu viele Unfälle. Die schlimmsten Befürchtungen seien eingetreten, sagt der Chef der deutschen Kassenärztlichen Bundesvereinigung Andreas Gassen, auf E-Scooter angesprochen. "Überall dort, wo diese Fahrzeuge inzwischen rumfahren, haben wir deutlich mehr Verletzte." Das beginne bei komplexen Brüchen von Armen und Beinen und reiche bis zu Kopfverletzungen und Todesfällen. Aus ärztlicher Perspektive sei es "unverantwortlich" gewesen, die E-Tretroller in Deutschland zuzulassen.
 
Geht es nach dem Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, gehören Elektro-Tretroller in Deutschland verboten, wie Gassen nun gegenüber der "Neuen Osnabrücker Zeitung" deutlich sagt. 
 

Unfallforscher widerspricht

Der Unfallforscher Siegfried Brockmann vom Gesamtverband der Versicherer (GdV) widerspricht aber Gassen: "Ein Verbot der E-Tretroller so kurz nach der Einführung zu fordern ist Quatsch", so Brockmann. Es sei von vornherein klar gewesen, dass es nach der Zulassung dieses zusätzlichen Verkehrsmittels zu Unfällen kommen würde. "Wir stellen auch schwere Unfälle unter Beteiligung von Radfahrern fest - aber es würde niemand auf die Idee kommen, sie im Straßenverkehr zu verbieten."
 
Brockmann sei für strengere Kontrollen und höhere Strafen bei Übertretungen. 


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