Clinton: Oma fürs Weiße Haus

USA

Clinton: Oma fürs Weiße Haus

Hillary Clinton startet jetzt Präsidentschafts-Rennen.

Sie hatte das „Großmutterstrahlen“, gab Hillary Clinton (66) selbst zu. Sehnlichst hatte die Ex-Außenministerin darauf gewartet: Nun brachte Tochter Chelsea – verheiratet mit Investmentbanker Marc Mezvinsky – Baby Charlotte auf die Welt. Der Clinton-Clan zelebrierte das Ereignis so überschwänglich, als wäre der Säugling Amerikas Version eines royalen Babys.

Hillary Clinton baute bei ihren lukrativen Reden den Familienzuwachs bereits ein: „Meine Enkelin“, grinste sie bei einem Vortrag vor einer Frauengruppe in Miami.

Kaum Zweifel: Hillary will erste Frau im Oval Office sein
Der nächste Bush? Die Geburt gibt ihr Kraft und Motivation bei ihrem nächsten und ultimativen Karriereplan: als erste Frau im Oval ­Office US-Geschichte zu schreiben. Kaum jemand zweifelt mehr daran, dass sich Hillary, wie sie jeder in Amerika nennt, in den Präsidentschaftswahlkampf 2016 stürzen möchte.

Ihre neue Rolle als „Oma“ wird dabei zweischneidig bewertet: Zwar erinnert der Begriff an ihr fortgeschrittenes Alter. Sie wäre beim möglichen Amtsantritt im Jänner 2017 69 Jahre alt. Doch gleichzeitig vermenschlichen die süßen Bilder mit Baby Charlotte die oft kalt, steif und programmiert wirkende Demokratin.

Es zeichnet sich ein großes Déjà-vu der US-Politik ab: Ihr Gegner könnte Ex-Florida-Gouverneur Jeb Bush werden, Bruder des Obama-Vorgängers. „Ich glaube schon, dass er Präsident werden will“, eröffnete George W. Bush praktisch den Wahlkampf. Bush vs. Clinton, das gab es schon 1992: Bill Clinton vertrieb damals George Bush Senior aus dem White House.

Clooney als Präsident?

Nach Heirat mit Traumfrau Amal Alamuddin könnte Filmstar Politkarriere starten.

Allein wegen der tollen Optik sollte der Hollywoodstar für das Präsidentenamt kandidieren, regt Daily News an: Clooney erinnere an JFK, seine Frau an die schöne Jackie Kennedy. Beide könnten die Glamourzeiten des „Camelot“ zurückbringen, träumt das Blatt. Alles Fantasie? Es wurde bereits über ein Antreten des Obama-Freundes als Kalifornien-Gouverneur 2018 spekuliert – der Job könnte als Sprungbrett für das Weiße Haus dienen.

H. Bauernebel

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