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Rettung aus Virus-Hölle fix

Coronavirus: Franzosen holen Österreicher heraus

Nicht die Deutschen, sondern die Franzosen fliegen jene sieben Österreicher aus China, die derzeit noch in Wuhan festsitzen.

212 Todesopfer, mehr als 8.000 Erkrankte. Die Coronavirus-Opferzahlen steigen rasant an – trotz enormer Sicherheitsvorkehrungen, die in China derzeit getroffen werden. Noch immer sitzen sieben Österreicher in der Provinz Hubei fest. Sie stehen ­unter Quarantäne. Darunter auch eine Familie mit Kindern sowie der Osttiroler Robert Moser, Montage-Techniker eines Schweizer Konzerns.

Im oe24.TV-Interview hofft Moser, am Samstag ausgeflogen zu werden. Deutschland und Frankreich organisieren morgen Rettungsflüge. Aber: „Bisher stehen wir noch auf keiner Evakuierungsliste.“

Mittlerweile gibt es Hoffnung. Nachdem am Freitag die Deutschen einen Flieger nach Wuhan schicken, wird am Samstag auch Frankreich seine Leute ausfliegen. Und hier können auch die Österreicher mitfliegen. Die sieben Betroffenen werden dann in Frankreich mit einer Hercules-Maschine vom Bundesheer zurück nach Wien geflogen.

Video zum Thema: Fellner! LIVE: Robert Moser im Interview
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Angst vor Virus: ›Arnie‹ und andere Stars wollen weg

Das Problem: Sie sind in einer Stadt rund 300 Kilometer von Wuhan entfernt. Wegen der Quarantäne-Bestimmungen benötigt man für den Transport nach Wuhan eine Genehmigung für den jeweiligen Rettungsflug. Peter Guschelbauer, Sprecher des Außenministeriums, konnte nicht definitiv sagen, in welchem Rettungsflieger die Österreicher sitzen werden: „Wahrscheinlich kommen sie am Samstag raus.“ Würden sie mit der deutschen Luftwaffe evakuiert, kämen sie für 48 Stunden in eine Quarantäne-Station in Frankfurt.

Auch Fußballstar Marko Arnautovic (Shanghai SIPG ) will aus China flüchten. Der Start der China-Liga wurde aus Sicherheitsgründen vertagt. Laut Daily Mail wollen viele Stars einen schnellen Transfer zurück nach Europa – darunter auch „Arnie“. Das Transfer-Fenster schließt sich heute um Mitternacht.

WHO ruft Notstand aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Donnerstagabend nach der rasanten Zunahme von Infektionen in China eine „gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite“ ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen.

Video zum Thema: Arnautovic will aus China flüchten
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6.000 Passagiere saßen auf Kreuzfahrtschiff fest

Die Passagiere der „Costa Smeralda“ durften das Kreuzfahrtschiff nicht verlassen.

Rom, Wien. Zwei Verdachtsfälle von Coronavirus sind bei chinesischen Passagieren an Bord des Luxusliners im Hafen von Civitavecchia nördlich von Rom gemeldet worden. Das chinesische Paar befand sich in Isolierung an Bord des Schiffes.

Quarantäne. Alle 6.000 Passagiere durften das Schiff erst verlassen, als Testergebnisse vorlagen. Zu ihnen zählten auch 37 ­Österreicher, sagte ein Sprecher der Reederei Costa Crociere. Erst am späten Donnerstagabend war es dann soweit: kein Corona.

Video zum Thema: WHO ruft weltweiten Notstand aus
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Neue Verdachtsfälle in Österreich

Neue Verdachtsfälle bei uns. Indes gibt es auch in Österreich – in Kärnten und Wien und Salzburg – neue Verdachts­fälle: Ein Mann in Klagenfurt wurde mit Symptomen eines Atemwegsinfekts untersucht. Währende in Wien die Tests bei einer Philippinin negativ waren, wurde Donnerstagabend ein neuer Verdachtsfall gemeldet: Ein Chinese wurde mit Fieber ins Franz-Josef-­Spital gebracht - auch dieser stellte sich als negativ heraus.  Laut Medienberichten kehrte eine Salzburgerin mit ihrem Mann von einer China-Reise im Jänner aus Peking zurück. Die Frau klagte über Kreislaufprobleme und Durchfall und suchte gestern das Uniklinikum Salzburg auf. Dort wird sie und sicherheitshalber auch ihr Mann in der Isolierstation betreut. Der Verdachtsfall ist noch nicht bestätigt.
 

(wek)
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