Coronavirus: Italien will Schengen-Abkommen nicht aussetzen

Rom will Treffen der Gesundheitsministern

Coronavirus: Italien will Schengen-Abkommen nicht aussetzen

Italien hält ein Aussetzen der Reisefreiheit im Schengenraum als Maßnahme gegen die Verbreitung der Coronavirus-Epidemie für nicht umsetzbar.

Rom. Die Regierung habe zwar die Möglichkeit der Wiedereinführung von Grenzkontrollen geprüft, das sei vom praktischen Standpunkt jedoch nicht umsetzbar, heiß es bei einem Treffen des Zivilschutzes mit Italiens Premier Giuseppe Conte.

Sorge wegen Mobilität der italienischen Grenzgänger

Die Präsidenten der norditalienischen Grenzregionen äußerten Sorgen wegen der Mobilität der italienischen Grenzgänger, die im benachbarten Ausland arbeiten. Daher forderte die Regierung Contes ein Treffen mit den Gesundheitsministern der Nachbarländer, um eine gemeinsame Vorgehensweise festzulegen.

Kroatien mit Vorsichtsmaßnahmen

Kroatien hat am Montag Vorsichtsmaßnahme gegen die Epidemie-Gefahr ergriffen. So sollen Personen, die aus Norditalien ins Land einreisen, Kontrollen unterzogen werden. Diese sollen am Grenzübergang zu Slowenien sowie auf Häfen und Flughäfen erfolgen.

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