Rebecca Mack

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Krankenschwester rief Rettung, doch als diese kam, war sie tot

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Die 29-Jährige kämpfte in den Spitälern an der Corona-Front. Doch als sie selbst erkrankte, konnte ihr keiner mehr helfen.

Es ist nur eine von vielen tragischen Geschichten dieser Tage. In Großbritannien erkrankte eine Krankenschwester selbst an dem neuartigen Coronavirus, nachdem sie zuvor ihre Patienten auf der Kinderkrebsstation versorgte. Rebecca Mack aus Newcastle fühlte sich eigentlich schon besser. Am Sonntag sprach sie noch mit ihren Eltern Marion und Alan und erzählte ihnen von ihrem gesundheitlichen Fortschritt. Am Abend schrieb ihr ihre Mutter noch eine Nachricht, doch darauf kam keine Antwort. Zu diesem Zeitpunkt wusste Marion aber noch nicht, dass es ihrer Tochter wieder drastisch schlechter ging.

Rebecca merkte dies natürlich selbst und verständigte die Rettung. Damit die Einsatzkräfte auch in die Wohnung kamen, ließ sie die Tür offen. Doch es war zu spät. Als das Notarztteam eintraf, war die 29-Jährige bereits tot. "Es ist entsetzlich. Wir können uns nicht einmal von ihr verabschieden", sagt ihre Mutter gegenüber "Chronicle Live". "Sie war das Licht in unserer Leben. Ich kann nicht einmal damit anfangen mir eines ohne sie vorzustellen", so Marion.

Dass Rebecca Krankenschwester werden will, wusste sie bereits als Kind. "Sie war umwerfend. Sie hatte eine Gabe", erklärt ihre Mutter stolz.

Rekordanstieg bei Todesfällen in Großbritannien

Die Corona-Pandemie traf auch Großbritannien hart. Selbst Premierminister Boris Johnson liegt wegen seiner Corona-Infektion auf der Intensivstation. Inzwischen gilt im ganzen Vereinigten Königreich eine Ausgangssperre. Bis dato wurden dort mehr als 55.000 Corona-Infektionen nachgewiesen. Am Dienstag vermeldete das Gesundheitsministerium einen Rekordanstieg der Todesfälle: Binnen 24 Stunden seien 786 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-29 gestorben. In den beiden Tagen war die Zahl der neu gemeldeten Corona-Toten noch rückläufig gewesen. Insgesamt starben in Großbritannien bisher 6.159 Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. 

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