Costa Concordia

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Deutsche in Seenot wegen Costa-Foto

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Wollten Foto von Unglücksschiff: Im Schlauchboot von stürmischem Wetter überrascht.

Fünf deutsche Urlauber sind zwischen der Insel Giglio und dem toskanischen Festland mit einem Schlauchboot in Seenot geraten und haben den Rückweg gerade noch geschafft. Die Touristen hatten die gefährliche Überfahrt gewagt, weil sie das Wrack der vor knapp einem Jahr havarierten Costa Concordia fotografieren wollten. Das berichteten italienische Medien am Sonntag.

Die fünf Touristen, darunter zwei Teenager, befanden sich mit der Costa Magica, Schwesterschiff der Costa Concordia, auf Mittelmeer-Kreuzfahrt. Bei einem Aufenthalt in Civitavecchia nördlich von Rom mieteten sie ein Auto und fuhren in die toskanische Ortschaft Porto Santo Stefano. Dort mieteten sie ein Schlauchboot und starteten zum Wrack der Costa Concordia.

Neue Unterwasser-Fotos der Concordia

Bei der Rückfahrt geriet die Gruppe in Seenot - hohe Wellen und eisige Temperaturen machten den Deutschen zu schaffen. Die durchnässten und unterkühlten Urlauber wurden erschöpft am Kai von Porto Santo Stefano gefunden. Zunächst kümmerte sich die Küstenwache um die Deutschen, dann Ärzte. Schließlich wurde das Quintett nach Civitavecchia zurückgebracht und setzte die Kreuzfahrt fort.

Am 13. Jänner jährt sich zum ersten Mal das Unglück der Costa Concordia, bei der 30 Menschen ums Leben gekommen sind, zwei Personen werden noch vermisst. Die Costa Concordia war zu nahe an die toskanische Insel Giglio herangefahren, hatte einen Felsen gestreift und war mit mehr als 4.200 Personen an Bord, darunter 77 Österreicher, gekentert.

Der Moment, als die Überlebenden fliehen

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