Innenminister Alexander Dobrindt: "Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen - wer Straftäter wird, muss gehen"
Im vergangenen Jahr sind in Deutschland deutlich weniger Asylanträge gestellt worden. 2025 ging die Zahl der Erstanträge um rund 51 Prozent zurück, wie das Innenministerium am Sonntag in Berlin mitteilte. Sie sank von 229.751 im Jahr 2024 auf 113.236 und halbierte sich damit. Im Vergleich zum Jahr 2023, als 329.120 Erstanträge gestellt worden waren, sank die Zahl um rund 66 Prozent.
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Die Zahl der Erst- und Folgeanträge sank von 2024 auf 2025 insgesamt um mehr als 82.000 und damit um gut ein Drittel, wie die "Bild am Sonntag" unter Berufung auf das Ministerium berichtete. 2025 gab es demnach 168.543 Erst- und Folgeanträge - nach 250.945 im Jahr 2024. Das war ein Rückgang von 32,8 Prozent. 2023 waren noch 351.915 Erst- und Folgeanträge gestellt worden.
Das Innenministerium begründete den Rückgang mit Zurückweisungen an den Grenzen, dem Aussetzen des Familiennachzugs und der Abschaffung der Turboeinbürgerung. "Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen", erklärte Deutschlands Innenminister Alexander Dobrindt. "Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen - wer Straftäter wird, muss gehen."