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Klima-Gipfel

Diese 150 sollen unseren Planeten retten

Bereits 180 Staaten legten ­Pläne zur Reduzierung schäd­licher Emissionen vor.

150 Staats- und Regierungschefs, Delegierte aus 195 Ländern – der Klimagipfel in Le Bourget bei Paris „ist die letzte Chance für unseren Planeten“, unterstrich Frankreichs Präsident François Hollande die Dramatik bei der Eröffnung am Montag: „Auf Ihren Schultern ruhen die Hoffnungen der ganzen Welt“, forderte er alle Staatschefs zu klaren Entscheidungen auf.

Zwei Wochen dauert die Konferenz, das erklärte Ziel ist die Begrenzung der Erderwärmung um höchstens zwei Grad. Damit sollen zumindest die schlimmsten Folgen des Klimawandels abgewendet werden.

Die Konferenz begann unter höchster Sicherheitsstufe und mit einer Schweigeminute für die 130 Opfer des Terrors von Paris.

Einigung vor Gipfel: 180 Staaten legten Pläne vor
Forderung. Schon im Vorfeld präsentierten 180 Staaten ihre Pläne zur Reduzierung schädlicher Emissionen. Darunter auch jene, die sich bisher als notorische Verweigerer hervorgetan haben.

Den NGOs reicht das aber nicht: „Wir fordern ein rechtsverbindliches Klimaabkommen“, sagt Alexander Egit, Geschäftsführer von Greenpeace Österreich. Auch Kanzler Werner Faymann, der Österreich in Paris vertritt , fordert einen finalen Klima-Deal. Erreicht werden soll das durch radikalen Kurswechsel – 100 Prozent erneuerbare Energie bis 2050.

(wek)

Faymann für Klima-Deal in Paris

 

SPÖ-Kanzler Werner Faymann musste, wie die übrigen 149 Staats- und Regierungschefs aus aller Welt, bereits am Sonntagabend nach Paris reisen. Die Sicherheitsbehörden hatten nach den Terrorattentaten auf diese Maßnahmen gedrängt. Der Kanzler wurde bereits zwei Stunden vor Beginn des Klimagipfels in den Konferenzraum gebracht.

Überall Scharfschützen
Rund um das Gebäude waren alle 50 Meter auf den Dächern Scharfschützen postiert. Zum Handshake mit Präsident Hollande durften nicht einmal Mitarbeiter mit. Dafür gingen sich für Faymann vor seiner Klimarede kurze Gespräche mit Großbritanniens Prinz Charles und dem ukrainischen Präsidenten Petro Po­roschenko aus. In seiner dreiminütigen Rede in Paris stellte sich Faymann klar „gegen Atomenergie“ und gelobte, dass „Österreich bis 2030 zu 100 Prozent auf erneuerbare Energie“ umstellen werde.

I. Daniel



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