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Vier Staaten preschen vor

Diese Länder öffnen ihre Grenzen für Corona-Geimpfte

Bereits Geimpfte können in diese Länder problemlos einreisen. 

Badeanzug, Handtuch und Corona-Impfpass einpacken und los geht es ins Urlaubsvergnügen auf Mallorca, Madeira oder Mykonos im Sommer 2021? Schön wär's. Die 27 EU-Staaten prüften zwar am Donnerstag bei ihrem Videogipfel, ob und wie sie ein gemeinsames Dokument zum Nachweis von Corona-Impfungen einführen, eine Entscheidung wurde aber noch nicht getroffen.
 
Vier Länder haben aber nun bereits ihre Grenzen für Corona-Geimpfte geöffnet: Island, Polen, Moldau und die Seychellen. So muss man sich etwa laut Hinweisen des Außenministeriums bei der Einreise nach Island normalerweise testen lassen. Beim Vorweisen eines COVID-19 Impfzertifikats erspart man sich diesen Test und kann problemlos einreisen. Bei der Einreise in Moldau erspart man sich eine 14-tägige Quarantäne: „Personen, die gegen COVID-19 geimpft sind und über ein offizielles Zertifikat verfügen, müssen bei Einreise in die Republik Moldau nicht in Quarantäne, egal aus welchem Land sie einreisen“, weist das Außenministerium hin.
 

Kommt EU-Impfpass?

Auch Griechenland, Spanien und Portugal haben bereits Einreiseerleichterungen für Corona-Geimpfte beschlossen. Die südeuropäischen Staaten fordern auch die zügige Einführung eines EU-Impfpasses, um so die Sommer-Saison 2021 noch zu retten.
 
Die EU-Kommission hält eine Impfrate von 70 Prozent der Erwachsenen in der Europäischen Union bis zum Sommer für machbar - wobei "Sommer" eine Spanne zwischen Juni und Ende August lässt. Der Videogipfel wird zeigen, ob sich die 27 Staaten das zutrauen. Als Risiko gelten die neuen, hoch ansteckenden Virusmutationen, die die Impfungen zum Wettlauf mit der Zeit machen könnten. Wird eine so hohe Impfrate tatsächlich erreicht, wäre dies aus Sicht der Kommission "die Wende" im Kampf gegen die Pandemie und könnte auch den Sommerurlaub retten. Die Unsicherheit dürfte noch Wochen oder Monate dauern. Die Buchung für die großen Ferien 2021 wird für viele wohl eine Last-Minute-Entscheidung.
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