Einst reichster Chinese vor Gericht

Delikte

Einst reichster Chinese vor Gericht

Dem Milliardär werden schwere Wirtschaftsdelikte zur Last gelegt.

Der einst reichste Chinese ist am Donnerstag in Peking vor Gericht gestellt worden. Huang Guangyu, dem Gründer der chinesischen Elektrowarenkette Gome, werden illegale Geschäfte, Insiderhandel und Bestechung vorgeworfen. Der Prozess vor dem zweiten Mittleren Volksgericht soll laut Medienangaben drei Tage dauern.

Huang Guangyu war im November 2008 festgenommen worden. Im selben Jahr war der Milliardär mit einem damals geschätzten Vermögen von 43 Mrd. Yuan (4,7 Mrd. Euro) noch an der Spitze der Liste der reichsten Chinesen gestanden. Der 40-Jährige musste daraufhin 2009 als Vorsitzender seiner Handelskette zurücktreten, ist aber weiterhin ihr größter Aktionär. Huang stammt aus armen Verhältnissen. Er hatte seinen Elektrohandel 1987 als Teenager gegründet.

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