Stoned im All?
Elon Musk schick Cannabis zur Internationalen Raumstation
Der bekennende Kiffer Musk selbst mag zwar der Mann hinter dem Space X-Projekt sein, er ist aber nicht der Kopf hinter den Marijuana-Plänen: Die Idee kommt vom Agrartechnologieunternehmen "Front Range Biosciences".
Hanfprojekt für Forschungszwecke
Das Unternehmen gab kürzlich seine Absicht bekannt, legale Hanfkulturen mit niedrigem THC-Gehalt ins All zu schicken, die dann zu Forschungszwecken 30 Tage auf der Raumstation bleiben sollen. Während dieses Zeitraums wird der Hanf von Wissenschaftlern der Universität von Colorado Boulder ferüberwacht und danach zur Erde zurückgebracht. Auf der Erde wird untersucht, welche genetischen Auswirkungen Weltraumstrahlung und Mikrogravitation auf die Pflanzenkulturen haben.
Jonathan Vaught, CEO von Front Range, erklärt: "Es gibt wissenschaftliche Erkenntnisse, die die Theorie stützen, dass Pflanzen im Weltraum Mutationen erfahren." Dies wäre eine Gelegenheit, zu erfrorschen, ob und wie lange die Mutationen bestehen bleiben, wenn die Pflanzen wieder auf der Erde sind und ob es dafür komerzielle Anwendungen gibt.
Keine Drogenpartys auf der ISS
Industriehanf mit einer niedrigen THC-Konzentration hat so gut wie keine psychoaktive Wirkung und wird für viele Zwecke verwendet: Man stellt daraus Papier, Kleidung, biologisch abbaubare Kunststoffe oder Tiefutter her. Die Sorge, dass die Astronauten auf der ISS ihren Dienst ab März schwer bekifft versehen, ist also unbegründet.
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