Nach Venezuela-Coup

Experte hat brisanten Verdacht: Das hat Trump mit Europa vor

Nach dem spektakulären US-Militäreinsatz zur Festnahme von Venezuelas autoritärem Staatschef Nicolás Maduro setzt US-Präsident Donald Trump weitere Staaten unter Druck. 

Immer wieder äußert sich Trump auch zu Grönland. Zuletzt sagte er am Sonntagabend (Ortszeit) erneut, „wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit“. Die Insel sei von großer strategischer Bedeutung, sei aktuell aber von russischen und chinesischen Schiffen umgeben. „Dänemark wird das nicht schaffen, das kann ich Ihnen sagen“, sagte Trump. Auch für die Europäische Union sei klar, dass die USA Grönland „haben“ sollten, behauptete Trump. Grönland ist ein autonom verwaltetes Gebiet in der Arktis, das zu Dänemark gehört.

Trump will Europa testen

Sicherheitsexperte Christian Mölling befürchtet, dass Trump Europa schon bald herausfordern werde. „Die Amerikaner könnten morgen früh in Kopenhagen anrufen und sagen: Wir beschützen euch Europäer weiter gegen die Russen. Aber dafür brauchen wir Grönland. Einverstanden“, so der Experte im Podcast „Die Lage – international“.

Grönland Trump
© Getty

Mölling glaubt nicht, dass Europa darauf koordiniert und mit einer Stimme reagieren wird. „Die einen werden sagen: Nein, auf keinen Fall. Andere werden erst mal gar nichts sagen. Und eine dritte Gruppe von Staaten wird sagen: Das ist uns egal.“

Der Experte glaubt, dass Trump Europa testen und die EU schwächen will. Mölling fordert deshalb einen „Plan B“ und stößt eine geordnete Trennung der Allianz zwischen den USA und Europa an.

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