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Los Angeles

Feuerwehrchef nach Rassismus-Skandal zurückgetreten

Nach Rassismus-Vorwürfen bei der Feuerwehr von Los Angeles hat der Behördenchef seinen Rücktritt erklärt.

Der 54-jährige William Bamattre teilte der Stadtverwaltung am Freitag ohne Angaben von Gründen mit, dass er sein Amt zum 1. Jänner niederlegen werde.

Hundefutter in Spaghetti gemischt
Zuvor hatte ein schwarzer Feuerwehrmann erklärt, er sei von Kollegen diskriminiert worden, die ihm Hundefutter in ein Spaghetti-Gericht gemischt hätten. Nachdem er dies gemeldet habe, hätten Kollegen versucht, ihn weiter einzuschüchtern. Andere Feuerwehrleute gaben jedoch an, es habe sich um einen üblichen Scherz unter Kollegen ohne rassistischen Hintergrund gehandelt. Gegen drei Feuerwehrleute - zwei weiße Vorgesetzte und einen Feuerwehrmann aus Lateinamerika - wurden Disziplinarmaßnahmen eingeleitet.

Böse Feuerwehrmännder
Bamattres Vorgänger war vor zehn Jahren nach einem ähnlichen Skandal zurückgetreten. Vor einem Jahr ergab ein Bericht der Stadtverwaltung, dass es in der Behörde mit insgesamt 3.900 Feuerwehrleuten immer wieder zu Fällen von Diskriminierung und Mobbing komme.



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