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Flüchtlingskrise kostet Griechen 2016 eine Milliarde Euro

Ursprüngliche Annahme waren 600 Mio. Euro - Flüchtlingsstrom ungebrochen.

Auf Griechenland kommen im Zuge der Flüchtlingskrise in diesem Jahr Kosten in Höhe von über einer Milliarde Euro zu. Das sagte der griechische Vizeminister für Migration, Ioannis Mouzalas, am Donnerstag im Parlament. Nach Berechnungen der griechischen Nationalbank war man ursprünglich von 600 Millionen Euro ausgegangen, wie der griechische Radiosender Athina 984 berichtete.

Flüchtlingsstrom ungebrochen
Die Kosten entstünden unter anderem durch den Aufbau der Infrastruktur, die Registrierung und den Transport der Flüchtlinge. In Griechenland ist der Zustrom der Menschen, die von der Türkei aus über das Mittelmeer kommen, ungebrochen. Allein seit Anfang der Woche retteten Boote der griechischen Küstenwache und der europäischen Grenzschutzagentur Frontex bereits mehr als 1.300 Flüchtlinge aus griechischen Hoheitsgewässern.

Seit Jahresbeginn kamen nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks 74.725 Menschen über das Meer von der türkischen Küste aus nach Griechenland. Zum Vergleich: Im gesamten Jänner und Februar des Vorjahres nahmen nur 4.567 Menschen die gefährliche Reise über das Meer auf sich.
 



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