Maddie McCann

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Forensiker über Maddie: 'Kann Fall in einer Woche lösen'

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Seiner Meinung nach haben die Ermittler die Proben falsch ausgewertet und interpretiert. Er könne zur Klärung beitragen.

Ihr Verschwinden zählt zu den großen Rätseln der Kriminalgeschichte. 2007 ist die kleine Maddie McCann im Portugal-Urlaub mit ihren Eltern spurlos aus dem Hotelappartement verschwunden. Seither fehlt jede Spur vom Mädchen aus England, dennoch wurde die Suche nach der damals 3-Jährigen nicht aufgegeben.

Nun behauptet ein Forensiker aus den USA, er könne bei der Lösung des Rätsels helfen. Mark Perlin geht sogar noch weiter und meint, er könne den Fall in nur einer Woche lösen, sofern die Polizei die DNA-Beweise herausgibt.

Er hat die Met Police bereits kontaktiert, berichtet "Daily Star". Und auch mit Maddies Eltern will er demnächst Kontakt aufnehmen, um ihnen seine Hilfe anzubieten.

Perlin: Ermittler hatten Know-how nicht

Denn Perlin glaubt, dass die Ermittler damals Probleme hatten, die Antworten aus den Proben zu erhalten und diese auch zu interpretieren. Allerdings glaubt der Forensiker, dass sein Spezialisten-Team in Pittsburgh, das auch Opfer von den 9/11-Anschlägen identifizierte, das Know-how hat, diese Proben korrekt auszuwerten. Perlin pocht darauf, dass die Polizei die 18 genommenen DNA-Proben freigibt, die unter anderem von der Wand, dem Boden oder auch von den Vorhängen in dem Appartement genommen wurden.

"Die Beweise in den einzelnen Stoffen könnten DNA einer unbekannten Person enthalten, die nicht dem engsten Kreis der McCann-Familie angehört", so Perlin. So könnte man einen Hinweis auf einen möglichen Verdächtigen erhalten.

Die Polizei schweigt indes zu den Angeboten und Aufforderungen des US-Forensikers. Perlin erhofft sich nun eine Antwort von den McCanns persönlich.

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