Urlaubsparadies
Fürchterlicher Gestank: Karibik riecht plötzlich nach faulen Eiern
Was eigentlich nach Sonne, Sand und türkisblauem Wasser klingt, stinkt heuer gewaltig: Eine nie dagewesene Algenplage verwandelt die Karibik in eine übelriechende Zone. Statt entspannter Strandtage erwartet Reisende vielerorts ein ekliger, beißender Gestank – wie nach faulen Eiern.
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38 Millionen Tonnen
Verantwortlich sind Sargassum-Algen, die in Rekordmengen an die Strände gespült werden. Laut aktuellen Berichten treibt eine Algenmasse von rund 38 Millionen Tonnen im Atlantik – so viel wie nie zuvor. Wenn diese Algen am Strand verrotten, setzen sie Schwefelwasserstoff und Ammoniak frei – Gase, die nicht nur stinken, sondern auch reizend auf Augen und Atemwege wirken können.
Besonders betroffen sind viele Urlaubs-Hotspots in der Karibik: Mexiko, Jamaika, die Dominikanische Republik, Martinique oder auch Barbados. Ganze Küstenabschnitte sind von braunem Algenmatsch bedeckt – das Meer unzugänglich, die Strände unbrauchbar. Der Tourismus, eine der wichtigsten Einnahmequellen der Region, gerät massiv unter Druck.
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Während Urlauber umdisponieren oder vorzeitig abreisen, versuchen die Behörden verzweifelt, Herr der Lage zu werden: Mit schwerem Gerät wird der stinkende Teppich täglich von den Stränden geschoben – doch die Algen kommen schneller zurück, als sie entsorgt werden können.
Die Gründe für das Algen-Chaos: Überdüngung, steigende Meerestemperaturen und veränderte Strömungen. Eine fatale Mischung, die den perfekten Nährboden für das Sargassum-Wachstum liefert.
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